Autoneum Sevelen entwickelt sich gut

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Winterhur/Sevelen Der Industriekonzern Autoneum hat seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Er erzielte im ersten Halbjahr mit 1,12 Milliarden Franken 2,4 Prozent mehr Umsatz. Der Gewinn ist zwar aufgrund eines Sondereffektes, ein Werk in den USA wurde 2016 verkauft, gesunken. Bereinigt ist er aber um 0,9 Prozent auf 61,2 Millionen gestiegen.

Das einzige Schweizer Produktionswerk von Autoneum in Sevelen ist gut ausgelastet. Hier werden Hitzeschilder und Unterböden produziert, vorwiegend für europäische Automobilhersteller. Wegen der herausfordernden Währungssituation – starker Franken und Belieferung von Kunden im Euroraum – sind hier Effizienzsteigerungen in der Produktion und Kosteneinsparungen eine Daueraufgabe, betont Mediensprecherin Anahid Rickmann. Massnahmen dafür sind die Ende 2016 erfolgte Inbetriebnahme der Anlage zur Wiederverwertung von Restmaterialien aus der Unterbodenproduktion und die für Ende 2017 geplante Integration des Versandlagers aus Rüthi ins Werk Sevelen.

Positiv ist auch, dass seit dem ersten Halbjahr 2017 in Sevelen Aufträge für Hitzeschilder und Unterböden zusätzlicher Modelle bestehender deutscher Kunden produziert werden können. Im zweiten Halbjahr werden auch Aufträge für zusätzliche Modelle bestehender britischer und schwedischer Kunden bei Autoneum in Sevelen produziert. Aktuell sucht dieses Werk Ingenieure und Prozessoptimierer. (ts)