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Ausschaffungen auf dem Seeweg

Bern Das Staatssekretariat für Migration (SEM) geht bei Rückführungen von abgewiesenen Asylsuchenden aus Marokko neue Wege: In den vergangenen drei Jahren wurden insgesamt neun Personen auf dem Seeweg in ihr Heimatland zurückgeschafft, bestätigt das SEM. Marokko ist eines der Länder, die Rückführungen mit Sonderflügen nicht akzeptieren. Ganz allgemein ist die Zahl der Asylsuchenden, die trotz negativem Entscheid in der Schweiz bleiben, in den letzten Jahren stark gesunken. Im Jahr 2010, als SP-Magistratin ­Simonetta Sommaruga das Justizdepartement von Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) übernahm, lebten noch 6220 Asyl­bewerber mit einem negativen Entscheid in der Schweiz. Per Ende Mai 2017 ist diese Zahl auf 3149 gesunken. Damit hat sich Sommaruga – fast unbemerkt von der Öffentlichkeit – als eigent­liche «Ausschaffungsministerin» profiliert. (wo)28, 29

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