Ausflug nach Kappel

Wenn Engel reisen – und der Pfarrer Alphorn spielt –, lacht der Himmel. Bei herrlichem Spätsommerwetter machten sich kürzlich 70 bestens gelaunte Seniorinnen und Senioren auf den Weg. Der jährliche Ausflug der Evang.-ref.

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Die Reiseschar fühlte sich im Albisgebiet wohl. Bild: pd

Die Reiseschar fühlte sich im Albisgebiet wohl. Bild: pd

Wenn Engel reisen – und der Pfarrer Alphorn spielt –, lacht der Himmel. Bei herrlichem Spätsommerwetter machten sich kürzlich 70 bestens gelaunte Seniorinnen und Senioren auf den Weg. Der jährliche Ausflug der Evang.-ref. Kirchgemeinde Wartau führte heuer ins ehemalige Zisterzienserkloster Kappel am Albis. Das Kloster wird heute als Bildungshaus und Seminarhotel der Evang.-ref. Landeskirche Zürich geführt. In der um 1250 erbauten Klosterkirche werden verschiedene Anlässe durchgeführt. Nach einem Mittagsgebet und zwei Liedern, welche von Pfarrer Daniel Hanselmann und den Reisenden in der Klosterkirche gelesen respektive gesungen wurden, folgte einer der Höhepunkte dieses Ausflugs: Pfarrer Hanselmann liess auf seinem Alphorn wunderschöne, mystische Klänge ertönen. Dank der ausgezeichneten Akustik hallten sie mehrere Sekunden nach. Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren sichtlich berührt und erfreut. Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny ist die Verantwortliche für die Kurse in dieser Bildungsstätte. Sie erläuterte einige interessante Begebenheiten rund um das Kloster und seine Geschichte. Im Klosterkeller wurde anschliessend ein leckeres Mittagsmahl serviert. Die Zeit bis zur Abfahrt nutzten die Reisenden entweder zum Verweilen und Spazieren im prachtvollen Klostergarten, oder sie liessen sich von Pfrn. Elisabeth Wyss- Jenny weitere Informationen zum geschichtlichen Hintergrund des Zisterzienserklosters und der Kappeler-Kriege geben. Nach einer Zugabe auf dem Alphorn brachten die Chauffeure die Reiseschar von Brunner-Carreisen via Üetliberg sicher in die heimatlichen Gefilde zurück. Bestimmt wird diese Reise noch lange – im wahrsten Sinne des Wortes – in allen nachklingen und in bester Erinnerung bleiben. (pd)