Aus einem Brett mach zwei: Ski überholt Snowboard

REGION. Düsten früher zahlreiche Wintersportlerinnen und Wintersportler auf dem Snowboard die Piste hinab, manch einer mit möglichst tiefsitzender Hose und farbenfrohem Skianzug, zeichnet sich seit ein paar Saisons eine Trendwende ab: Der Ski gibt unter den jungen Wintersportlern sein Comeback.

Mirja Keller
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Der Ski erlebt einen «Höhenflug». (Bild: Robert Kucera)

Der Ski erlebt einen «Höhenflug». (Bild: Robert Kucera)

REGION. Düsten früher zahlreiche Wintersportlerinnen und Wintersportler auf dem Snowboard die Piste hinab, manch einer mit möglichst tiefsitzender Hose und farbenfrohem Skianzug, zeichnet sich seit ein paar Saisons eine Trendwende ab: Der Ski gibt unter den jungen Wintersportlern sein Comeback. Viele Junge, die als Kinder das Snowboardfahren für sich entdeckt haben, haben mittlerweile wieder lieber zwei Bretter unter den Füssen statt eines. Die weiten Baggyhosen und die bunte Winterbekleidung sind aber geblieben.

Freestyle-Ski sind vielseitiger

Für Marco Caluori, Geschäftsführer von Beat Sport in Buchs, sind sie Markenzeichen der Freestyle-Szene, die sich nach wie vor grosser Beliebtheit erfreut: «Bei unseren jungen Kunden ist die Nachfrage nach Freestyle-Ski besonders gross, weil sie eine vielseitige Alternative zum Snowboard bieten.»

Mehr Miete als Verkauf

Nebst dem Ansturm auf die Ski, macht sich ein weiterer Trend bemerkbar: Herr und Frau Sportler schwören zunehmend auf die Miete ihrer Ausrüstung. Vor allem, wenn es um den Nachwuchs geht. «95 Prozent unserer Wintersportausrüstung wird gemietet», sagt Marlis Berger, Geschäftsleiterin von Berger Sport in Sennwald. • DIE DRITTE

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