Aufräumen mit Sünden

«Der während Jahrzehnten sorglose Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen und Abfällen hat im schweizerischen Untergrund deutliche Spuren hinterlassen. Jetzt räumt die Schweiz mit den Abfallsünden der Vergangenheit auf. Landesweit gibt es heute etwa 38 000 belastete Standorte.

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«Der während Jahrzehnten sorglose Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen und Abfällen hat im schweizerischen Untergrund deutliche Spuren hinterlassen. Jetzt räumt die Schweiz mit den Abfallsünden der Vergangenheit auf. Landesweit gibt es heute etwa 38 000 belastete Standorte. Darunter finden sich rund 4000 Altlasten, die durch den Austritt von Schadstoffen früher oder später eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen.

Weil dieses Risiko langfristig nicht tragbar ist, muss dieses unliebsame Erbe aus der Vergangenheit nach dem Willen des Bundes bis zum Jahr 2025 entschärft sein. Bei der Sanierung der Altlasten orientiert sich der Bund an konkreten Zielen zum Schutz der menschlichen Gesundheit und am Ausmass der Gefährdung der Umweltgüter Wasser, Boden und Luft.»

Aus einer Publikation des Bundesamts für Umwelt (Bafu)