Auch eine gute Wahl für Grabs

Leserbrief «Die gute Wahl für die Gemeinde Grabs, Ausgabe vom 10. September

Mathäus Lippuner, Ehem. Og-Präsident, Hochhausstr. 15, Grabs
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Leserbrief «Die gute Wahl für die Gemeinde Grabs,

Ausgabe vom 10. September

Seine Wahlempfehlung für Diego Forrer begründet Andreas (Dachi) Eggenberger unter anderem damit, dass er einen unter 52 Jahre alten Kandidaten – Kandidat Niklaus Lippuner ist 44 – nicht empfehlen könne, weil die Gefahr bestehe, dass dieser länger als acht bis zehn Jahre im Amt bleibe. Ich sehe dies jedoch nicht als Kriterium für eine Wahl oder Nichtwahl, da alle vier Jahre Gemeindebehördenwahlen stattfinden, wobei auch der Gemeindepräsident gewählt oder nicht wiedergewählt wird. Eine allfällige Amtszeitbeschränkung müsste meines Erachtens – wenn überhaupt – auf anderem Wege eingeführt werden.

Die Tatsache, dass Niklaus Lippuner dank seiner Ausbildung und langjährigen Tätigkeit in Gemeindeverwaltungen, als patentierter Grundbuchverwalter sowie seiner grossen Erfahrung in der Privatwirtschaft beste Voraussetzungen als Gemeindepräsident mitbringt, lässt für mich Argumente wie 44 oder 52 Jahre alt, oder fehlende politische Laufbahn, verblassen. Sein Wissen und seine Erfahrung – Verwaltung und Wirtschaft – werden ihm nach einem allfällig vorzeitigen Amtsrücktritt auch den Wiedereinstieg in eine andere Tätigkeit leicht ermöglichen. Dank seinem Naturell bin ich überzeugt, dass Niklaus Lippuner das Amt souverän meistern wird und empfehle Ihnen, ihn als Gemeindepräsident zu wählen.

Zum Hallenbad Lukashaus

Leserbrief «Hallenbad für Grabs»

Ausgabe vom 9. September

In seinem Leserbrief kritisiert Schulrat Marcel Wessner, dass zwei amtierende Gemeinderäte die Wiedereröffnung des Hallenbades Lukashaus überprüfen möchten. Dies sei «interessant», weil der Schulrat und auch der Gemeinderat doch erst vor zwei Jahren den Entscheid zur Schliessung gefällt hätten.

Diese Aussage ist falsch! Der Gemeinderat hatte nie einen solchen Beschluss zu fassen, zuständig war ausschliesslich der Schulrat. Gemeinderatskandidat Wessner bekämpft die Prüfung des Sachverhalts ganz grundsätzlich, weil er ein Hallenbad offensichtlich für ein ökologisches Desaster hält.

Die Überprüfung und Neubeurteilung durch die neu zuständige Einheitsgemeinde ist jedoch durchaus angebracht.

Nebst dem Schulschwimmen vom grossen Kindergarten bis zur zweiten Klasse könnten im Falle einer Wiedereröffnung auch Schwangerschaftsschwimmen, Wassertherapien und sonstige Schwimmkurse wieder im Dorf durchgeführt werden. Die Gemeinde würde ausserdem ein Zeichen der Solidarität mit der Lukashaus-Stiftung setzen und das Schwimmen für Menschen mit Behinderung könnte wieder im Lukashaus stattfinden. Dass sich ein Gemeinderatskandidat gegen eine sachliche und unvoreingenommene Prüfung dieser Fragen durch den Gemeinderat sträubt – das finde ich «interessant»!

Was braucht die Gemeinde Grabs?

Wen braucht Grabs an der Spitze? Welche Anforderungen braucht der künftige Gemeindepräsident?

Motivation, guter Wille und die Bereitschaft, viel zu investieren, können wohl von allen Kandidaten erwartet werden.

Eine Gemeinde ist kein Unternehmen der Marktwirtschaft, sie ist eine Institution von uns Bürgern. Die Rahmenbedingungen sind komplett anders, die Vorgaben sind komplex, es sind Gesetze und Verordnungen von Bund und Kanton, von diversen Departementen und Ämtern einzuhalten.

Darüber hinaus ist es jedoch enorm wichtig zu wissen, was in den letzten Jahren in der Gemeinde lief. Welche Projekte aus welchen Gründen nicht umgesetzt, verschoben oder abgeändert wurden. Vielleicht ist es möglich, dass man sich dieses «Gemeindewissen» aus Protokollen und Beschlüssen erarbeiten kann. Das ist viel Aufwand!

Diego Forrer arbeitet seit 12 Jahren eng mit der Gemeindeführung zusammen, kennt die Zahlen, viele der Geschäfte und die Abläufe bereits bestens. In diesen Jahren hat er gezeigt, dass er zum Wohl der Sache auch unangenehme Entscheidungen fällen kann. Die Zukunft von Grabs ist mir zu wichtig, daher ist für mich klar, wo ich am 25. September mein Kreuz machen werde: Diego Forrer! Denn er ist der Kandidat, der diesen Anforderungen am besten gerecht wird.

Nicht zu handeln, geht sicher schief

Lieber Dölf Früh, zugegeben: Es kann schiefgehen, zu handeln; sicher ist jedoch eines – nicht zu handeln, geht ganz sicher schief!