Arztbesuch über Grenze: Auf Weg zu Normalisierung

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Vaduz/Bern Der Arztbesuch im Fürstentum Liechtenstein und in der Schweiz soll wieder gegenseitig liberalisiert werden, wie es bis 2009 der Fall war. Konkret: Die Behandlungen aller Krankenversicherten im Fürstentum Liechtenstein bei in der Schweiz praktizierenden Ärzten soll von der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung bezahlt werden. Umgekehrt sollen Behandlungen aller Schweizer Patienten bei Ärzten im Fürstentum Liechtenstein mit OKP-Zulassung durch die Schweizer Kranken-Grundversicherung bezahlt werden.

Das haben der Liechtensteiner Regierungsrat und Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini sowie Bundesrat Alain Berset in einem bilateralen Abkommen beschlossen, das sie gestern Montag unterzeichnet haben. Damit soll wieder «eine Gesundheitsregion» entstehen und Verunsicherungen sollen eliminiert werden. (ts)7