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Arbeitslosengeld statt Sozialhilfe für über 55-Jährige

Skos-Vorschlag Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) schlägt Alarm: Immer mehr ältere Arbeitslose landen in der Sozialhilfe. Für sie wird es zunehmend schwierig, eine geregelte Arbeit zu finden. «Nur noch jeder siebte über 55-jährige Arbeitslose findet wieder eine Stelle», sagt Felix Wolffers, Co-Präsident der Skos. Und fügt an: «Das ist eine Schande.» Arbeitslos werden immer öfters auch Gutqualifizierte.

Obschon ältere Erwerbstätige im Vergleich zu Jüngeren seltener die Stelle verlieren, wirkt sich eine Arbeitslosigkeit bei ihnen ungleich gravierender aus. Mehr als die Hälfte von ihnen bezieht länger als ein Jahr Arbeitslosengelder. Das Problem: Nach 520 Tagen werden sie ausgesteuert. Mit der Aussteuerung beginnt der soziale Abstieg. Erst wenn ihr Vermögen bis auf 4000 Franken aufgebraucht ist, haben Betroffene Anrecht auf Sozialhilfe. Eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt wird immer schwieriger, die gesundheitlichen Risiken nehmen zu. Aus Scham verzichten viele auf die Sozialhilfe und halten sich irgendwie über Wasser, das führt oft zu teuren gesundheitlichen Folgekosten.

Die Skos schlägt deshalb vor, dass über 55-Jährige nicht mehr ausgesteuert werden, sondern bis zum AHV-Alter Arbeitslosengelder beziehen. Die Skos geht davon aus, dass das von ihr vorgeschlagene Modell «nicht viel kosten» wird. (js)28, 29

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