«Angebot hat ­wenig Chancen»

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Der Bergbahnenstreit im Toggenburg gefährdet den guten Ruf. (Bild: swiss-image.ch/Dolores Rupa)

Der Bergbahnenstreit im Toggenburg gefährdet den guten Ruf. (Bild: swiss-image.ch/Dolores Rupa)

Toggenburg Morgen Freitag läuft die Frist für das Übernahme­angebot der Toggenburg Bergbahnen AG (TBB) ab. Sie hat den 2060 Aktionären der Konkurrentin, der Bergbahnen Wildhaus AG (BBW), ein Kauf- oder Tausch­angebot gemacht. Ein unmoralisch tiefes, findet der BBW-­Verwaltungsrat. Darauf macht er ­seine Aktionäre heute per Post ­erneut aufmerksam. Denn der Steuerwert der TBB-Aktie liegt mit 100 Franken um die Hälfte tiefer als bei der Übernahme­kandidatin.

Dem Freitag sehen die Ak­tionäre einigermassen gelassen ­entgegen, die TBB-Verwaltungs­ratspräsidentin Melanie Eppenberger werde ihr Ziel von einer Mehrheit von 51 Prozent nicht ­erreichen: «Es werden ver­schwindend wenige Aktien abwandern.» Der einhellige Tenor ­lautet: Das Ganze sei «ein emotionaler, kein rationaler Entscheid». (rw, cz)11