Ammann im Wechselbad

RÜTHI. Der als neuer Nationalrat gewählte Rüthner Gemeindepräsident Thomas Ammann (CVP) freute sich in einer ersten Reaktion gegenüber dem W&O über die erfolgreiche Wahl und das damit erhaltene Vertrauen. Er sei top motiviert, in Bern insbesondere auch die Anliegen des Kantons St.

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RÜTHI. Der als neuer Nationalrat gewählte Rüthner Gemeindepräsident Thomas Ammann (CVP) freute sich in einer ersten Reaktion gegenüber dem W&O über die erfolgreiche Wahl und das damit erhaltene Vertrauen. Er sei top motiviert, in Bern insbesondere auch die Anliegen des Kantons St. Gallen und der Region Rheintal-Werdenberg zu vertreten. Das Nationalratsmandat sei für ihn ein tolles Etappenziel in der politischen Arbeit.

Gleichzeitig spricht Thomas Ammann von einem Wechselbad der Gefühle, denn bei den Ständeratswahlen hätte er sich ein besseres Resultat erhofft. Er werde sich mit der Partei hinsichtlich eines zweiten Wahlgangs beraten – dort würden die Karten ja wieder neu gemischt.

Ende 2016 werde er nicht zur Wiederwahl als Gemeindepräsident von Rüthi antreten, denn dieses Amt lasse sich nicht mit dem Nationalratsmandat vereinbaren. In einer kleinen Gemeinde wie Rüthi brauche es die physische Präsenz des Gemeindepräsidenten und dass er wichtige Projekte selbst führe. Das Kantonsratsmandat und das Fraktionspräsidium der CVP wird Ammann ebenfalls bis Ende der Amtsdauer wahrnehmen, also bis im Sommer 2016. (ts)

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