Amden wegen Asylunterkunft geschockt

AMDEN. Die Schliessung des Kurhauses Bergruh in Amden und die neue Nutzung als Asylunterkunft ab 2016 (W&O von gestern) seien für den lokalen Tourismus ein herber Schlag und eine existenzielle Bedrohung. Dies beklagen die Verantwortlichen von Amden & Weesen Tourismus in einer Stellungnahme.

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AMDEN. Die Schliessung des Kurhauses Bergruh in Amden und die neue Nutzung als Asylunterkunft ab 2016 (W&O von gestern) seien für den lokalen Tourismus ein herber Schlag und eine existenzielle Bedrohung. Dies beklagen die Verantwortlichen von Amden & Weesen Tourismus in einer Stellungnahme. Das Kurhaus sei mit 10 000 Übernachtungen pro Jahr der grösste Übernachtungsbetrieb in der Destination.

Gemeindepräsident Urs Roth sei am 29. April vom Kanton informiert worden. Der Gemeinderat habe somit erst ganz knapp vor der öffentlichen Bekanntmachung am 5. Mai von der Umnutzung des Kurhauses erfahren und sei «vor vollendete Tatsachen gestellt» worden. Für den Gemeinderat gebe es «noch viele offene Fragen». Zum Beispiel, ob für die Zweckänderung des Kurhauses ein Baubewilligungsverfahren nötig sei, heisst es in der Stellungnahme der Tourismusverantwortlichen in Amden weiter. (wo)

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