Am NTB der Systematik der Systemtechnik auf der Spur

BUCHS. Über 180 Interessierte nutzten am Samstag den Informationstag am Neu-Technikum Buchs (NTB). Sie erfuhren aus erster Hand, warum man das Systemtechnik-Studium mit seinen fünf verschiedenen Studienrichtungen am Neu-Technikum Buchs (NTB) absolvieren sollte.

Reto Neurauter
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Bernhard Vetsch (Grabs, links) erklärt am NTB-Studieninformationstag, wie eine Kleinstwärmepumpe Bier kühlt (vorne) und die abgezogene Wärme dann den Babyschoppen wärmt (hinten). (Bild: Reto Neurauter)

Bernhard Vetsch (Grabs, links) erklärt am NTB-Studieninformationstag, wie eine Kleinstwärmepumpe Bier kühlt (vorne) und die abgezogene Wärme dann den Babyschoppen wärmt (hinten). (Bild: Reto Neurauter)

BUCHS. Über 180 Interessierte nutzten am Samstag den Informationstag am Neu-Technikum Buchs (NTB). Sie erfuhren aus erster Hand, warum man das Systemtechnik-Studium mit seinen fünf verschiedenen Studienrichtungen am Neu-Technikum Buchs (NTB) absolvieren sollte.

Systemtechnik ist komplex. Systemtechnik-Ingenieure haben sowohl das Ganze als auch das Detail im Auge. Und: Systemtechnik-Ingenieure wissen, wie die übergreifenden Aspekte zusammenzuführen sind. So jedenfalls steht es in der neusten Broschüre des NTB. «Wir haben für unser Ingenieurstudium Systemtechnik in diese Broschüre alles hineingepackt, was angehende Absolventinnen und Absolventen wissen sollen», so Rektor Lothar Ritter, «besser noch, wenn sie sich an diesem Informationstag aus erster Hand und mit aktuellen Arbeiten informieren lassen.» Er ist denn auch sichtlich erfreut, dass so viele in den Campus Buchs gekommen sind (siehe Titelseite).

Vollzeit oder berufsbegleitend

An mehreren Stationen und Vorträgen wurden sie über die Vorzüge der Ausbildung in den fünf Studienrichtungen informiert. Zur Auswahl haben die Studierenden Maschinenbau, Elektronik und Regelungstechnik, Ingenieurinformatik. Mikrotechnik sowie Informations- und Kommunikationssysteme. Es kann ein dreijähriges Vollzeitstudium oder ein solches von vier Jahren berufsbegleitend absolviert werden. Beim Vollzeitstudium müssen Studierende vor dem zweiten Studienjahr ihre Studienrichtung bestimmen, berufsbegleitend tun sie dies erst vor dem dritten Studienjahr. Abschluss des Studiums bildet dann die eigentliche Bachelorarbeit.

Für Ritter ist entscheidend, das am Campus in Buchs «die Studierenden und Menschen in Forschung und Entwicklung sich stetig begegnen und austauschen, was für beide Seiten bereichernd wirkt». Er betont auch, dass viele der Professoren «industrieerprobt sind» und die gute Mischung dann fast perfekt scheint, wenn auch noch die Studierenden aus dem Berufsprozess (berufsbegleitende Absolventen) im Hause sind, «da fliessen theoretische und praktische Kenntnisse nutzvoll hin und her», so Ritter.

Stolz auf Partnerfirmen

Dank vieler Partnerfirmen sind die Studierenden nahe bei der Praxis. Das gilt im besonderen auch für Maturandinnen und Maturanden mit der gymnasialen Matura. Denn üblicherweise ist für ein Studium an einer technischen Fachhochschule ein technischer Beruf mit Berufsmatura Voraussetzung. «Wir haben aber mit Hilti, Leica Geosystems Oerlikon Balzers, SFSintec und ThyssenKrupp fünf renommierte Partnerfirmen im Rheintal, die das einjährige Praktikum für die gymnasiale Matura ermöglichen», ist Ritter stolz.

Familiäre Atmosphäre am NTB

Informationen gab es aber auch zu der Infrastruktur an den drei Standorten Buchs, Chur und St. Gallen, der Lebenssituation im Rheintal, den Freizeitmöglichkeiten oder der Studentenorganisation. Ebenso, dass ein internationales Studium oder ein Auslandspraktikum möglich ist. Erwähnt wurde zudem, dass die Studierenden in Buchs immer wieder betonen, dass sie die familiäre Atmosphäre am NTB besonders schätzen.

Unterrichtsbeginn nach Stundenplan ist am Montag, 14. September, für das Vollzeit- wie das berufsbegleitende Studium, Studienbeginn mit Einführung in den Studienbetrieb aber schon am 9. September.

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