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ALTSTÄTTEN: Ehrenvoll Abschied von der Fahne genommen

Altstätten/Region Letzten Freitagabend fand die Entlassungsfeier aus der Militärdienstpflicht statt. Verabschiedet wurden auch Militärangehörige aus der Region Werdenberg. Mit einer letzten Achtungstellung galt es, von der Fahne Abschied zu nehmen.

Kreiskommandant Oberstlt Andreas Schwarz hiess im Alt­stätter «Sonnen»-Saal die per Jahresende aus der Militärdienstpflicht austretenden Angehörigen der Armee aus den Regionen Rheintal, Werdenberg und Teilen des Sarganserlandes zur würdevoll gestalteten Entlassungsfeier willkommen. Die Wichtigkeit des Dankanlasses hob Andreas Schwarz mit einem Zitat hervor: «Eine Armee besteht nicht in erster Linie aus Waffen, sondern aus Menschen, Soldaten und ihren Familien.» Der Kreiskommandant dankte den Abtretenden seitens des Militärkommandos für die geleisteten Dienste in den vergangenen drei Jahrzehnten. Dies tat dann auch Brigadier Heinz Niederberger, der mit seiner Anwesenheit die Wertschätzung der ordentlich in den militärischen Ruhestand Übertretenden unterstrich. Er blickte kurz auf die Ereignisse in den letzten dreissig Jahren zurück.

Konflikte rechtfertigen weltweit Milizkader

Die heute brodelnden Krisenherde etwa in Teilen der Ukraine, in Syrien, Libyen, Nordkorea oder in über 60 Konflikten weltweit würden ein Milizkader rechtfertigen. Soldaten brauche es auch in Zukunft. «Wir brauchen Euch auch weiterhin, nämlich als kritische Bürger im Tagesgeschäft, die mit kritischem Augenmass zuweilen auch hinterfragen», sagte Niederberger und wünschte allen alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen.

Der St. Galler Militärdirektor Fredy Fässler überbrachte als Regierungspräsident den Dank der Behörden und würdigte die erbrachten Leistungen der zum letzten Mal im «grüene Gwändli» Angetretenen. Sie seien nach wie vor das wertvollste Kapital der Milizarmee zu Gunsten der Sicherheit im Lande. «Ich ermuntere Sie, auch in Zukunft Ihre Erfahrungen und Ihr Wissen in die Diskussionen über die Armee einzubringen. Es ist unsere Pflicht, mit Bedacht für die Sicherheit von morgen zu sorgen», vertrat Fässler. Mit Fokus auf die Bedrohungen von morgen seien heute die Weichen zu stellen. Sicherheit sei ein wertvolles Gut. Sie sei die Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung, Wohlstand und Wohlbefinden. Fässler wies auch auf die globalen Herausforderungen hin und warnte vor der latenten Cyber-Gefahr. Aber auch Naturgefahren, die selbst in der Schweiz Lebensgrundlagen bedrohen könnten, seien nicht ausser Acht zu lassen. Auch Fredy Fässler rief dazu auf, sich vermehrt nun in der eigenen Wohngemeinde oder im Kanton politisch oder in einem anderen Milizamt zu engagieren.

Kreiskommandant Andreas Schwarz liess das Detachement noch einmal antreten, um die vom Entlassungsspiel intonierte Nationalhymne zu singen und zum Fahnenmarsch Abschied von der von Hauptfeldweibel Stefan Hutter aus Kriessern getragenen Fahne zu nehmen. (rj)

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