ALTSTÄTTEN: Deutliches Ja zum neuen Hallenbad, Nein zu Wellness

Fast 80 Prozent der Stimmbürger haben sich für ein neues regionales Hallenbad ausgesprochen.

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Altstätten als Standortgemeinde eines regionalen Hallenbades hat eine «erste Weichenstellung» vorgenommen, wie die Stadt in ihrer Mitteilung zum Abstimmungsergebnis schreibt. (Bild: Gert Bruderer)

Altstätten als Standortgemeinde eines regionalen Hallenbades hat eine «erste Weichenstellung» vorgenommen, wie die Stadt in ihrer Mitteilung zum Abstimmungsergebnis schreibt. (Bild: Gert Bruderer)

1979 Bürgerinnen und Bürger haben für ein neues regionales Hallenbad in Altstätten gestimmt, 509 sprachen sich dagegen aus. Dieses Ergebnis entspricht einem Ja-Stimmenanteil von 77,9 Prozent. Fast ebenso deutlich, mit einem Nein-Stimmenanteil von 77,5 Prozent, lehnten die Altstätter Stimmberechtigten den Zusatzantrag ab: ein Wellnessbereich, den die Stadt selbst bezahlen müsste, ist unerwünscht. Sie sind damit den Empfehlungen des Stadtrats gefolgt.

Als Nächstes stimmen die anderen ab

Als Nächstes werden nun die Gemeinden Rüthi, Oberriet, Eichberg, Marbach und Rebstein an ihren Bürgerversammlungen im März oder April darüber abstimmen, ob sie sich an einem re­gionalen Hallenbad im Rahmen eines Zweckverbandes beteiligen wollen. Sie hätten gemeinsam 40 Prozent der Kosten zu tragen, wobei Altstätten zusätzlich das Grundstück in den Zweckverband einbringt.

Nur wenn alle Gemeinden Ja sagen, kann der Zweckverband gegründet und das neue regionale Bad gebaut werden. In diesem Fall ginge es so weiter: Wohl noch 2018 würde die Baubewilligung eingeholt und im Frühjahr 2019 das bestehende Altstätter Hallenbad abgebrochen. Die Eröffnung des neuen Bades könnte gegen Ende 2020 stattfinden.

Gert Bruderer