Alt St. Johanner Männerriege verreiste ins Allgäu

ALT ST. JOHANN. Am 13./14. Juni war es wieder einmal so weit, die Männerriege machte sich auf «Weltreise». Mit einem nigelnagelneuen Bus der Franz Dähler AG nahmen die 24 Teilnehmer die erste Etappe unter die Räder.

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ALT ST. JOHANN. Am 13./14. Juni war es wieder einmal so weit, die Männerriege machte sich auf «Weltreise». Mit einem nigelnagelneuen Bus der Franz Dähler AG nahmen die 24 Teilnehmer die erste Etappe unter die Räder. Sie führte durchs Toggenburg hinab über Mostindien nach Konstanz, entlang dem Überlingersee nach Meersburg. Hier war der erste Kaffeehalt in der sehenswerten Altstadt fällig. Bei schönstem Sommerwetter führte die Weiterfahrt nach Hagnau.

Beeindruckt von den Fässern

Bei einer organisierten Führung durch die Kellereien der ältesten Winzergenossenschaft Badens war manch Interessantes zum Weinbau im Bodenseeraum zu erfahren. Beeindruckend für uns die übergrossen Holzfässer, noch mehr die Unzahl von Stahltanks. Unwillkürlich stellte sich die Frage: Wer trinkt auch all diesen Wein? Im Verkaufs- und Degustationshaus probierten wir einige süffige Weine und wir konnten uns dabei von der sehr guten Qualität überzeugen.

Nach einem guten Mittagessen aus der Küche des Hotels Seehof war ein Spaziergang entlang dem See, durch Rebberge und Wald, angesagt. Die Weiterfahrt durch das Badische, über die Flüsschen Rotach, Schussen und Argen bringt uns die herrlich-liebliche Landschaft näher. In Wangen-Allgäu beziehen wir im Sporthotel schöne Zimmer und das Nachtessen vom reichhaltigen Buffet mundet vorzüglich. Für die meisten Riegler geht im Hotelgarten ein schöner Abend zu Ende. Einige finden noch den Weg ins Städtli, aber natürlich auch den Heimweg wieder.

Verbindungen zu St. Gallen

Am Sonntagvormittag ging's dann zu Fuss in die Altstadt. Da war einiges los, denn es wurde gerade die 1200-Jahr-Feier von Wangen gefeiert. Die Vereine präsentierten sich mit Festwirtschaften, Wettbewerben und Geschicklichkeitsspielen. Wangen war einmal eng mit dem Kloster St. Gallen verbandelt. Das zeigt auch eindrücklich die Statue auf dem Dorfplatz mit dem hl. Gallus und dem Bären. Für uns stimmten diese Festivitäten natürlich und die Zeit ging im Fluge vorbei. Aber jedes Mass Bier ist einmal ausgetrunken und heimwärts ging's, auch deshalb, weil sich die Wolken am Himmel gar drohend aufrichteten und Niederschläge versprachen. Diese waren denn auch rheintalaufwärts mehr als genug, was unseren versierten Chauffeur Willy veranlasste, auf der flotten Fahrt einige Gänge tiefer zu schalten. Einmal mehr sind wir uns aber einig: Es war ein angenehmer und gemütlicher Ausflug, vollgespickt mit kameradschaftlichen Gesprächen.

Für den umsichtigen Reiseleiter Erwin Huber gilt deshalb wieder: «Es lebe die Männerriege-Reise 2016.» (pd)