ALT ST. JOHANN: Frauenband verkleinert Vorstand

Mit der Wahl einer neuen Präsidentin und einem verkleinerten Vorstand versucht der Verein Frauenband, sich den kommenden Herausforderungen zu stellen.

Adi Lippuner
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Die scheidende Frauenband-Präsidentin Andrea Birkhölzer (rechts) übergab an der Hauptversammlung die Glocke an ihre Nachfolgerin Rosmarie Abderhalden. (Bild: Adi Lippuner)

Die scheidende Frauenband-Präsidentin Andrea Birkhölzer (rechts) übergab an der Hauptversammlung die Glocke an ihre Nachfolgerin Rosmarie Abderhalden. (Bild: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

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Vor drei Jahren haben sich alle Frauenvereine der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann zum Frauenband zusammengeschlossen. Drei Jahre später, also an der Hauptversammlung vom Donnerstagabend, erfolgte bereits eine grosse Rochade im Vorstand. Präsidentin Andrea Birkhölzer trat zurück und auch die Vorstandsfrauen Claudia Vetsch, Aktuarin, und Luisa Dürr, Ressort Familie, alle wohnhaft in Wildhaus, verzichteten auf eine Wiederwahl.

Statuten angepasst

Neu übernimmt Rosmarie Abderhalden, Starkenbach, bisher im Vorstand zuständig für das Ressort Soziales, das Präsidium. «Allerdings nur für drei Jahre, dann werde ich 65 und hoffe, bis zur nächsten Wahl eine Nachfolgerin finden zu können.» Die scheidende Präsidentin verabschiedete sich mit den Worten: «Das Frauenband ist dem Bébé-Alter entwachsen und zum selbstständig gehenden Kleinkind geworden. Es stolpert zwar noch ab und zu, braucht aber meine Unterstützung nicht mehr.» Neu in den Vorstand, allerdings in Abwesenheit wegen anderweitiger Verpflichtungen, wurde Veneta Giger, Wildhaus, gewählt. Für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung gestellt haben sich Bea Frei, Karin Jäggi und Elsbeth Bollhalder.

In Artikel elf der Frauenband-Statuten steht, dass der Vorstand aus sieben Personen bestehen muss. Weil bei drei Demissionen nur eine Neuwahl vorgenommen werden konnte, wurden die Statuten dahingehend angepasst, dass der Vorstand aus fünf bis sieben Frauen bestehen kann. Kassierin Bea Frei berichtete, dass bei Einnahmen von 8 020 Franken und Ausgaben von 10 567 Franken, ein Ausgabenüberschuss von 2 538 Franken verbucht werden musste. Damit vermindert sich das Vereinsvermögen auf gut 12 500 Franken. Der Mitgliederbeitrag wird bei 20 Franken belassen, weitere Einnahmen sind die Beiträge der Kirchgemeinden und die Einnahme bei Veranstaltungen.

Elsbeth Bollhalder informierte über die verschiedenen Aktivitäten im Ressort Kirche: «Die Frauen waren bei insgesamt 19 Anlässen im Einsatz, vom Suppentag über die Konfirmation bis zu den Roratefeiern, um nur einige zu nennen. Dabei stand nicht nur die Arbeit im Mittelpunkt, wir konnten auch die Gemeinschaft pflegen.»

Auch im Ressort Soziales von Rosmarie Abderhalden lief einiges: Die monatlichen Treffen, Kurse, Ausflüge und Spaziergänge aber auch Spiel- und Jass-Nachmittage und neu ein Stricktreff wurden erwähnt. Luisa Dürr berichtete von der erfolgreich durchgeführten Kleider- und Tauschbörse. Diese steht auch im aktuellen Vereinsjahr am 5. Mai in der Propstei Alt St. Johann wieder auf dem Programm. Von Karin Jäggi, Ressort Jugend war zu hören, dass die Kasperle-Theater-Nachmittag wieder durchgeführt werden, «es braucht aber noch Helferinnen mit guten Ideen».

Bereichernde Begegnungen

Vreny Heierli, Leiterin der Altersheime Horb in Alt St. Johann und Bellevue, Wildhaus, sucht «Zeitschenkerinnen». Sie ermunterte die Frauen, einen Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner der Altersheime zu leisten. «Es sind bereichernde Begegnungen für beide Seiten und wir sind auch offen für neue Ideen.»