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ALT ST. JOHANN: Die Queen macht Johnny zum Daepp

Die sechste Klasse überzeugte am Mittwoch als Theatergruppe mit gekonnter Mimik und Sprachgewandtheit. Das humorvolle Stück «Pension Schafbergblick» nahm auch Bezug auf aktuelle Ereignisse im obersten Toggenburg.
Hanspeter Thurnherr
Zum Abschluss singen und tanzen die Schauspieler voll Begeisterung den «Johnny Daepp»-Song. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Zum Abschluss singen und tanzen die Schauspieler voll Begeisterung den «Johnny Daepp»-Song. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Klassenlehrerin Eveline O’Grady hatte ihren 22 Schülerinnen und Schülern die Rollen auf den Leib zugeschnitten. So kamen deren Talente im Stück über die Pension in der Schwendi richtiggehend zum Tragen. Die Lehrerin hatte das Stück auf der Basis bestehender Vorlagen entwickelt. Geschickt baute sie dazu lokale Ereignisse der letzten Jahre ein. So gab es Anspielungen auf den Streit der Bergbahnen oder das Projekt Klanghaus. Denn beide haben durchaus Auswirkungen auf den Erfolg oder Misserfolg der «Pension Schafbergblick», wie deren Inhaber Johnny Beutler (auch dieser Name ist wohl nicht zufällig gewählt) im Stück deutlich macht. Damit sind wir schon mitten in der Handlung.

Die Queen stiftet Freude – und Verzweiflung

Es steht nicht gut um die Pension, denn es fehlt an Gästen. Zum Glück ist da der gemütliche Kurgast aus Zürich. Dank seinem Facebook-Post, kommen schliesslich doch Gäste aus dem In- und Ausland in den Schafbergblick. Erstmals seit langem kann sich Johnny Beutler über ein volles Haus freuen. Da kündigt sich plötzlich Queen Elisabeth an. Für Johnny ist es wie ein Lottosechser. Doch die Queen will die ganze Pension für sich. Da ist guter Rat bei Johnny teuer. Zum Glück haben seine Kneippenfreunde eine Idee. Ein Gespenst muss her, um die Gäste zu vertreiben. Das klappt schliesslich hervorragend. Doch dann sagt die Queen ihren Besuch ab. So bleibt dem verzweifelten Johnny, dem «Daepp», wie ihn seine Frau schimpft, nur noch der Stammgast aus Zürich erhalten. Johnny beschliesst, sich nach Mallorca abzusetzen, um sich bei Partystimmung vom herben Schlag zu erholen. Denn auch seine Frau will nichts mehr von ihm wissen.

In ihren Rollen brillieren die Schauspielerinnen und Schauspieler nicht nur mit packender Mimik. Denn die Gäste aus Deutschland und England, die Anrufe aus der Westschweiz oder das italienische Zimmermädchen erfordern entsprechenden sprachlichen Ausdruck. Diese Aufgabe lösen die Schüler hervorragend. Bei der Schülervorstellung am Morgen, die zugleich Hauptprobe war, begannen sie zwar begreiflicherweise noch etwas verhalten. Aber im Verlaufe des Theaterspiels wurden sie immer lockerer und selbstsicherer. Im Schlusssong über Johnny, den Daepp, waren schliesslich alle Hemmungen Geschichte.

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