Als Mitwirkende begreifen

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Bereicherung Angela Eicher vom Kantonalen Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung, brachte die Problematik der älteren Migranten mit drei Zitaten von Betroffenen auf den Punkt: «Wir sind Ausländer hier und Ausländer dort.» «Integration ist schwer, weil wir dachten, dass wir zurückgehen.» «Unser Sohn ist wie ein Schweizer.» Es gebe vielfältige Gründe, warum Migranten hier bleiben. Auch im Werdenberg sei die Zunahme von Älteren und älteren Migranten markant, das Thema werde immer relevanter. Man dürfe die älteren Migranten nicht mehr als Zielgruppe von Dienstleistungen betrachten, sondern als Mitwirkende begreifen und die Vielfalt als Bereicherung sehen. Kanton und Bund wollen unter anderem eine hohe Lebensqualität für ältere Migranten, deren gesellschaftliche Teilhabe und eine potentialorientierte Sichtweise fördern. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Regionalen Fachstellen Integration. (ht)