Alpwasserversorgung Gamperfin wird saniert

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Grabs Präsident Hans Sturzenegger konnte 130 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger sowie einige Gäste zur Versammlung begrüssen. Das wichtigste Traktandum war der Antrag zur Sanierung der Alpwasserversorgung Gamperfin. Trotz teilweise punktuellen baulichen Verbesserungen seien in den letzten Jahren die Wasserproben sehr schlecht ausgefallen, sagte der Präsident. Deshalb hat der Ortsverwaltungsrat ein Vorprojekt ausarbeiten lassen.

Darin sind die Gesamtkosten auf 700 000 Franken geschätzt. Bund und Kanton zahlen 50 Prozent an die anrechenbaren Kosten. Die Ortsgemeinde rechnet mit verbleibenden Kosten von gut 400 000 Franken, hofft aber auf Unterstützung der Patenschaft für Berggemeinden und weitere Stiftungen. Doch dafür brauche es zuerst einen positiven Entscheid der Bürgerschaft. Diese sagte denn auch einstimmig ­ Ja zum Projekt. Bereits stehen 57 400 Franken als Rückstellungen für Abschreibungen bereit. Die verbleibenden Kosten wird die Ortsgemeinde über 25 Jahre amortisieren.

Sturzenegger konnte eine erfreuliche Jahresrechnung 2016 präsentieren, die statt mit einem Aufwandüberschuss von 53600 Franken mit einem Ertrag nach Abschreibungen von 91 300 Franken schloss. Als wichtigste Gründe für die Besserstellung von fast 145 000 Franken nannte er die teilweise Verschiebung von Unterhaltsarbeiten an den Alpstrassen und ein um 60 000 Franken besseres Ergebnis in der Forstwirtschaft. Der Ertrag wird ins Eigenkapital gelegt. Dieses steigt auf 3,628 Mio. Franken.

Der Voranschlag 2017 geht von einem Verlust nach Abschreibungen von 68 000 Franken aus. Für den Strassenunterhalt sind zusätzliche 40 000 Franken eingestellt. Zudem wurden weniger Rückerstattungen von Grabus (Forstorganisation von Grabs, Buchs und Sevelen) ins Budget genommen. Rechnung 2016 und Budget 2017 wurden einstimmig genehmigt. Der Präsident verwies abschliessend auf den Tag des Schweizer Holzes «Wood­vetia», am 15. September für die Schulen und am 16. September für die Bevölkerung. (ht)