Alpwasser verbessern

Ortsgemeindepräsident Hans Sturzenegger stellte das Projekt Teilerneuerung der Alpwasserversorgung im Gebiet Gamperfin ins Zentrum. Das Ziel heisse: Alpwasser in Lebensmittelqualität.

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Ortsgemeindepräsident Hans Sturzenegger stellte das Projekt Teilerneuerung der Alpwasserversorgung im Gebiet Gamperfin ins Zentrum. Das Ziel heisse: Alpwasser in Lebensmittelqualität. Dazu müssen vor allem die Quellwasserfassungen erneuert sowie die Aufbereitung verbessert und automatisiert werden. Dazu brauche es auch eine Stromversorgung. Die Idee eines Kleinstwasserkraftwerks auf Sichtboden werde nicht mehr weiterverfolgt.

Die Ortsgemeinde plant, aus ihrer Alpwasserversorgung jährlich 25 000 bis 30 000 Kubikmeter überschüssiges Wasser in den Speichersee Freienalp zu liefern. Die Kosten für das gesamte Projekt werden auf rund 750 000 Franken geschätzt. Die Ortsgemeinde rechnet mit Beiträgen von Bund und Kanton von 300 000 Franken.

In Rekordzeit konnten zwei Güllenkästen auf der Gamsalp und im Brand gebaut werden. Die Kosten belaufen sich auf 140 000 Franken, 30 000 Franken besser als budgetiert. Ausführlich stellte Hans Sturzenegger auch das Ausbauprojekt Wildhaus 2.0 der Bergbahnen Wildhaus AG vor. (ht)