Alles unter einem Dach

Horetex, das Buchser Einsatzprogramm für Arbeitslose, hat gestern seine neuen Räumlichkeiten feierlich eingeweiht. Früher waren die Räume im SBB-Areal verteilt, nun sind sie beisammen.

Alexandra Gächter
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Hatice Eyiden, Ursula Frei und Hans-Peter Kretzschmar servierten in der frisch bezogenen Horetex-Küche den Apéro. (Bild: Alexandra Gächter)

Hatice Eyiden, Ursula Frei und Hans-Peter Kretzschmar servierten in der frisch bezogenen Horetex-Küche den Apéro. (Bild: Alexandra Gächter)

BUCHS. Gegen 50 Personen des RAV Sargans und Heerbrugg, sowie Stiftungsräte und Politiker wohnten gestern der feierlichen Einweihung der neuen Horetex-Räume bei. Marcel Frei, Geschäftsleitungsmitglied der Stiftung Business House, sagte an der Begrüssungsrede, dass ihnen die neuen Räume viel Freude bereiten. Bis vor kurzem mietete Horetex fünf verschiedene Räume bei den SBB. «Diese waren verteilt und so mussten die Betreuer und die Arbeitslosen gewisse Strecken zurücklegen.» Da die SBB Park+Rail-Plätze baut, war die Stiftung Business House gezwungen, einen Teil der Räume umzusiedeln.

«Eine sehr gute Lösung»

«Unsere Textil- und Metallwerkstatt ist bereits im Jahr 2009 auf das Elkuch-Areal gezogen. Für uns ist es eine sehr gute Lösung, dass nun auch der Empfang, die Küche, die Schulungsräume, sowie die Recycling- und die Holzwerkstatt sich unter einem Dach befinden. Dadurch lässt sich vieles besser koordinieren und die Arbeitslosen können besser betreut werden», sagt Frei. Da das Elkuch-Areal sich ebenfalls ganz nah bei den Gleisen befindet, ist die Erreichbarkeit der Horetex-Räume mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin gegeben.

Den Sinn erkannt

Der Umzug in neue Räumlichkeiten war ein «Projekt im Projekt», so Frei. Etwa ein Dutzend Arbeitslose des Einsatzprogrammes Horetex wurden dabei beschäftigt. «Sie haben die Wände neu gestrichen, die Leitungen verlegt und viele Möbelstücke aus Holz angefertigt.»

Werkstätten besichtigt

Im Anschluss durften die Gäste alle Werkstätten der Horetex besichtigen. In der Metall-, Holz- und Textilwerkstatt wurden fleissig Verkaufsgegenstände für die regionalen Märkte hergestellt, in der Recyclingwerkstatt zerlegten die Arbeitslosen Elektroschrott und trennten die Schadstoffe von den wiederverwertbaren Werkstoffen und in der Küche wurde für die Gäste ein feiner Apéro zubereitet. ? LOKAL 5