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Alle drei Modelle funktionieren

Aufschlussreich war der Informationsabend zur Organisationsform der Schulführung in der künftigen Einheitsgemeinde Wartau. Es wurden drei Führungsmodelle vorgestellt, welche alle in der Praxis gut funktionieren.
Thomas Schwizer
Sie stellten drei Schulführungsmodelle vor: Christoph Friedrich, Daniela Eberle und Hugo Gort (von links). (Bild: Thomas Schwizer)

Sie stellten drei Schulführungsmodelle vor: Christoph Friedrich, Daniela Eberle und Hugo Gort (von links). (Bild: Thomas Schwizer)

WARTAU. In der Diskussion vom Dienstag wurde der Verzicht auf einen Schulratspräsidenten teilweise kritisch beurteilt. Ebenfalls nicht auf Zustimmung stiess die Übertragung seiner Kompetenzen auf einen – vom Gemeinderat gewählten – Rektor.

Modelle im Internet beschrieben

Anlass für Fragen war insbesondere die Tatsache, dass mit dem vom Wartauer Gemeinderat beantragten Rektormodell kein Schulpräsident gewählt werden soll, sondern ein Rektor. Dieser soll eine stärkere Professionalisierung in der Schulführung bringen. Im Wartau soll künftig zudem statt eines Schulpräsidenten einer der gewählten Gemeinderäte für das Ressort Schule zuständig sein. Das deckt sich mit der Ansicht des Wartauer Schulrates, der sich grossmehrheitlich für die Direktwahl eines Schulratspräsidenten ausspricht, der von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderates ist.

In seinem Gutachten zur Bürgerversammlung zeigt der Gemeinderat schematisch drei unterschiedliche Modelle auf. Detaillierter sind die Modellvarianten der Einheitsgemeinde unter www.wartau.ch mit Textvorschlägen beschrieben.

Rektor hat grosse Kompetenzen

Hugo Gort, heute Schulleiter und ab 1. August Rektor in Kaltbrunn, stellte das Rektormodell vor, das der Wartauer Gemeinderat an der Bürgerversammlung beantragt. Der Rektor übernehme neben der Gesamtleitung der Schule auch die Aufgaben des Schulratspräsidenten, erklärte Gort.

Daniela Eberle als Schulratspräsidentin in Gams zeigte auf, wie das Modell mit vom Volk gewähltem Schulpräsidium und Schulrat funktioniert. Und der Sennwalder Schulratspräsident Christoph Friedrich gab einen vertieften Einblick in das dort geltende Modell mit einem vom Volk gewählten Schulpräsidenten und Mitgliedern einer Schulkommission, die der Gemeinderat nach fachlichen Kriterien beruft. In Sennwald habe man zuvor für einen vom Volk gewählten Schulrat zu wenig Interessierte gefunden, stellte Friedrich fest.

Schulleitung hat viel Kompetenz

Alle drei Referenten machten deutlich, dass die Schulleitungen immer mehr Aufgaben und Kompetenzen wahrnehmen und grosse Verantwortung haben. Sie zeigten auch offen Schwächen und Stärken ihres Modells auf.

Wesentlich sei, dass die Kommunikations- und Informationsflüsse sauber geregelt seien und funktionieren, waren sich alle drei Referenten einig. Und egal welches Schulführungsmodell gewählt werde: Entscheidend für den Erfolg seien die Personen, welche die jeweilige Funktion ausüben, herrschte ebenfalls Einigkeit.

Ausserordentliche Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde Wartau: Dienstag, 28. Juni, 19.30 Uhr, Turnhalle Oberstufenzentrum Seidenbaum, Trübbach

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