Agglomeration über Entscheid aus Bern erfreut

BUCHS. Der Verein Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein nimmt den definitiven Prüfbericht zum erarbeiteten und eingereichten Agglomerationsprogramm zur Kenntnis.

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BUCHS. Der Verein Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein nimmt den definitiven Prüfbericht zum erarbeiteten und eingereichten Agglomerationsprogramm zur Kenntnis. Vorstand und Verein freuen sich, dass das Programm positiv beurteilt wurde, sowie Investitionen im Perimeter Werdenberg-Liechtenstein unterstützt werden und deren Planung und Umsetzung nun weiter vertieft werden kann (W&O von gestern), heisst es in einer Medienmitteilung.

Spezielle Situation

Der Verein Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein freut sich, dass das Programm seitens Bund positiv bewertet wurde. Ab 2015 sollen 36 von ursprünglich 41 Städten und Agglomerationen vom Bund rund 1,68 Milliarden Franken zur Verbesserung ihrer Verkehrsinfrastrukturen erhalten. Für die Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein bedeutet dies, dass der Bund Verkehrs-Infrastrukturprojekte ergänzend mit 35 Prozent und mit einer Summe von 7,8 Mio. Franken mitträgt. Gemäss definitivem Prüfbericht werden als A-Massnahme eingestuft und somit seitens Bund konkret mitfinanziert: Entwicklung Bahnhofgebiet Buchs; Betriebs- und Gestaltungskonzept Staatsstrasse Grabs und St. Galler-/Churerstrasse Buchs, S-Bahn FL.A.CH, verschiedene Massnahmen aus dem Bereich Langsamverkehr (Behebung von Schwachstellen und Sanierungen, neue Rheinbrücke für den Langsamverkehr, Veloparkierungsmöglichkeiten) sowie Verkehrsmanagement-Massnahmen (Dosierung von Zufahrten zu Regionalzentrum).

Forderungen nicht erhört

Der Verein forderte in der Vernehmlassung, die Optimierung an der neuralgischen Rheinquerung Sevelen–Vaduz mit höherer Priorität einzustufen. Ebenso wurde beantragt, die Behebung von weiteren Fuss- und Radverkehrsschwachstellen im Fürstentum Liechtenstein seitens Bund mitzufinanzieren. Leider wurde den beiden Anträgen nicht gefolgt, geht aus der Mitteilung weiter hervor. (wo)

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