93 neue Park+Rail-Plätze auf der Ostseite des Bahnhofs Buchs

BUCHS. Vor wenigen Tagen wurden alte Gebäude an der Rheinstrasse 2, bei der Lokremise östlich des Buchser Bahnhofs, abgerissen. Sie gehörten der SBB und wurden während der vergangenen Jahre von der Stiftung Business House für das Einsatzprogramm für erwerbslose Menschen, Horetex, genutzt.

Corinne Hanselmann
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Sobald die Baubewilligung vorliegt, möchte die SBB auf diesen Grundstücken Parkplätze schaffen. (Bild: Corinne Hanselmann)

Sobald die Baubewilligung vorliegt, möchte die SBB auf diesen Grundstücken Parkplätze schaffen. (Bild: Corinne Hanselmann)

BUCHS. Vor wenigen Tagen wurden alte Gebäude an der Rheinstrasse 2, bei der Lokremise östlich des Buchser Bahnhofs, abgerissen. Sie gehörten der SBB und wurden während der vergangenen Jahre von der Stiftung Business House für das Einsatzprogramm für erwerbslose Menschen, Horetex, genutzt. Nun sollen auf den Grundstücken 93 neue Park+Rail-Plätze entstehen.

Baubeginn baldmöglichst

Die Stadt Buchs prüft derzeit das Baugesuch der SBB. «Da auch Verkehrssignalisationen wie zum Beispiel Fahrspuren erstellt werden, wird auch die Kantonspolizei mit einbezogen», erklärt Jürg Ragettli, Leiter Bauverwaltung der Stadt Buchs. Wann die Baubewilligung erteilt werden kann, ist deshalb nicht bekannt.

Klar ist, dass die SBB mit dem Bau der Parkplätze baldmöglichst beginnen möchte – sobald die Baubewilligung vorliegt, sagte SBB-Mediensprecherin Franziska Frey auf Anfrage des W&O.

Nutzung auch für Lokremise

Die neu entstehenden Parkmöglichkeiten sind der Ersatz für die Plätze beim alten Postgebäude und beim «Gimmihaus» in der Nähe von Gleis 1. Diese müssen wegen dem Bau des neuen Bushofes teilweise aufgehoben werden. Zugang zu den Gleisen und zum Bahnhof haben die Autofahrer via Unterführung. Die Gebühren für die Park+Rail-Plätze betragen aktuell fünf Franken pro Tag. Sie stehen den Besuchern von Veranstaltungen in der Lokremise gegen Bezahlung der Gebühr ebenfalls zur Verfügung. «Bisher parkierten diese teilweise entlang der Industriestrasse», so Ragettli von der Bauverwaltung.