91 Leute auf einem Streifzug durch die Gemeinde

Einmal mehr fand ein traditioneller Empfang für die Neuzuzüger der Stadt statt. Das Rahmenprogramm war nicht nur interessant, sondern auch besonders lehrreich. Und die neuen Bewohner wurden zum Schluss auch noch beschenkt.

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Die Neuzuzüger erfuhren Wissenswertes rund um die Stadt Buchs. (Bild: PD)

Die Neuzuzüger erfuhren Wissenswertes rund um die Stadt Buchs. (Bild: PD)

Bei herrlichem Wetter begrüsste Vizestadtpräsidentin Katrin Frick 91 neue Einwohner zum Neuzuzügertag. «Reiseleiter» Andreas Vetsch begrüsste die Vielzahl der Nationen und lud sie zur ersten Tagesstärkung ins Haus der Energie ein. Dass das EWB für gutes Trinkwasser und Strom aus der Steckdose sorgt sowie mit dem Rii-Seez-Net-Angebot der ideale Ansprechpartner zur digitalen Vernetzung ist, war manchem nicht bekannt.

Auf der Reise vorbei am Fabriggli stellte der katholische Pfarrer Erich Guntli das Kirchenangebot vor, welches in verschieden Sprachen abgehalten wird. Pfarrer Marcel Wildi wies darauf hin, dass die reformierte Kirche mitten in der etwas verlorengegangenen «Altstadt» stehe und mit einem neugestalteten Kirchenplatz und dem Traubenweiher ein Stück Altstadt zurückholen könnte. Altes Rathaus, Brauereien, Traube, Bibliothek und Ludothek, ein Dorfkern wurde verlassen, um ins Gospelhaus einzutreten. Etwas überrascht schauten die Gäste, als plötzlich 100 Leute mitten durch das futuristisch eingerichtete Slow-Food-Restaurant spazierten.

Dass selbst Altwerden in Buchs schön sein kann, darüber berichtete Stadtrat Ludwig Altenburger beim Haus Wieden. Mit einem Apéro begrüssten Heiner Graf und Meg Sutcliffe von der Internationalen Schule ISR und führten die Neuzuzüger durch die Schulräume. Bei den ausführlichen Informationen über Schulneubauten und Schulsystem spürte man, dass das Wohlbefinden der Kinder ein sehr grosses Anliegen der Schulpräsidentin und des Lehrpersonals ist.

Pünktlich zur Mittagszeit überraschte der Ortsgemeindepräsident Heini Senn die Neuzuzüger mit viel Informationen und der Aussage, dass die Ortsgemeinde Buchs zwar keine Steuern verlange, aber trotzdem gerne den Kaffee und das Dessert spendiere.

Die nationale Vielfalt zeigte gerade unter den Neuzuzügern, dass Integration sehr wichtig ist. Und so informierte Jakob Gähwiler über die Stiftung Mintegra, welche in jeder Hinsicht eine unterstützende Lebenshilfe bietet. Danach lud Stadtrat Hansruedi Bucher zum Mittagessen ein.

Die anschliessend lehrreiche Busfahrt in den südlichen Stadtteil Räfis-Burgerau führte die grosse Gesellschaft in die Hostetgasse, wo Präsident Manuel Zangger den Einwohnerverein Räfis-Burgerau vorstellte.

Nach einem kurzen Fussmarsch durch das Stiegengässli gab es von Stadtrat Heinz Rothenberger einige Räfis-Burgerauer Streiche sowie Spannendes über das neue Halde-Quartier zu hören. Die Boccalino Musikanten empfingen die Neuzuzüger mit lüpfiger Musik.

Bevor es aber auf der «Piazza Räfis» Buona Sera hiess, überreichte das Organisationsteam den Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern noch die reichlich gefüllte Buchser Tasche. (pd)