88-Jährige ist bei einem Unfall gestorben

Gestern morgen ereignete sich auf der Grünaustrasse ein tragischer Unfall mit Todesfolge. Ein 35jähriger Fahrer erfasste mit seinem Sattelschlepper eine 88jährige Frau. Die sofort durchgeführten Reanimationsversuche blieben erfolglos.

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Am Montagmorgen forderte ein Unfall an der Grüenaustrasse in Buchs ein Todesopfer. (Bild: Katharina Rutz)

Am Montagmorgen forderte ein Unfall an der Grüenaustrasse in Buchs ein Todesopfer. (Bild: Katharina Rutz)

BUCHS. Gestern kurz vor 9.30 Uhr, ist auf der Grünaustrasse eine 88jährige Frau von einem Sattelschlepper erfasst worden. Dabei erlitt sie tödliche Verletzungen. Die Strasse war bis kurz nach 12.30 Uhr grossräumig abgesperrt. Ein grosses Einsatzteam war vor Ort.

Erfolglose Reanimation

Ein 35-Jähriger manövrierte mit einem Sattelschlepper im Bereich einer Laderampe an der Grünaustrasse auf Höhe Bäckergasse. «Gemäss aktuellsten Erkenntnissen überquerte zeitgleich eine 88jährige Frau die Grünaustrasse, indem sie entlang des Auflegers ging und schliesslich direkt vor der Führerkabine die Strasse querte», so Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Dort wurde sie vom anfahrenden Lastwagen erfasst. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb die 88-Jährige.

Am Einsatz beteiligt waren neben der Kantonspolizei St. Gallen Mitglieder der Feuerwehr Buchs, ein Rettungswagen und ein Notarzt. Alle Zufahrtsstrassen zur Kreuzung Grünaustrasse-Bäckergasse wurden abgesperrt. Ein Sichtschutz in Form eines Zeltes wurde erstellt.

Auch der Staatsanwalt war vor Ort. Dies sei nicht unüblich, wie Gian Andrea Rezzoli gegenüber dem W&O sagt. «So kann sich der Staatsanwalt selber ein Bild der Situation machen», erklärt er. Je nach Verfügung der Staatsanwaltschaft ziehen solche Unfälle eine Untersuchung nach sich, zum Beispiel im technischen Bereich.

Es muss schlüssig sein

Wie sich dies bei dem Unfall an der Buchser Grünaustrasse verhält, konnte Gian Andrea Rezzoli gestern noch nicht sagen. «Erst wenn alle Aussagen und Aufnahmen ein in sich schlüssiges Bild ergeben, können wir einen solchen Fall abschliessen», sagt Gian Andrea Rezzoli. Gerade bei einem Todesfall müsse alles genau belegt werden können.

Bei Unfällen ist der Ablauf eigentlich immer gleich. Zuerst steht die Rettung im Zentrum, dann die Sicherung der Unfallstelle, bevor die Verkehrspolizei mit der Unfallaufnahme beginnt. «Die Unfallstelle wird vermessen und fotografiert», sagt Gian Andrea Rezzoli. Je nach Unfall ist auch der kriminaltechnische Dienst vor Ort sowie bei tödlichen Unfällen immer auch der Amtsarzt. (kru)

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