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600 Poststellen sollen weg

Bern Die Post plant, ab 2020 nur noch 800 bis 900 traditionelle Poststellen zu betreiben. Heute sind es 1400. Zugleich will sie andere Angebote ausbauen und unter anderem mehr Postagenturen einrichten. 1200 Mitarbeitende könnte der Umbau betreffen – Kündigungen soll es keine geben.

Bern Die Post plant, ab 2020 nur noch 800 bis 900 traditionelle Poststellen zu betreiben. Heute sind es 1400. Zugleich will sie andere Angebote ausbauen und unter anderem mehr Postagenturen einrichten. 1200 Mitarbeitende könnte der Umbau betreffen – Kündigungen soll es keine geben. «Das ist ein Kahlschlag», kritisiert Barbara Gysi, St. Galler SP-Nationalrätin und Präsidentin des kantonalen Gewerkschaftsbundes. «Von der Verschlechterung des Angebots ist die Bevölkerung in Dörfern und auch Stadtquartieren betroffen.»

Fragwürdig sei zudem, dass die Post mit verschiedenen Projekten die GAV-Bedingungen unterlaufe. Die SP werde darum politisch aktiv werden, ebenso die Gewerkschaft. Auch die Gewerkschaft Syndicom fordert, die Politik müsse genauer definieren, was die Post zu leisten habe und wie. Die Nationalräte Jakob Büchler (CVP/SG) und Christian Lohr (CVP/TG) kämpfen mit parlamentarischen Vorstössen gegen die Ausdünnung des Postnetzes. Auch sie kritisieren die neue Strategie der Post scharf. (av/rwl) 25

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