50 000 Franken dank eines ­Enkeltrickbetrugs

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St. Gallen In der Zeit zwischen Dienstag und Freitag sind ein 87-jähriger Mann sowie eine 86-jährige Frau einem Enkeltrickbetrug zum Opfer gefallen. Die unbekannte Täterschaft gab sich als Nichte aus und erschlich sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei so mehr als 50 000 Franken.

Das Rentnerpaar erhielt einen Anruf einer unbekannten Frau, die sich ihr gegenüber als Nichte ausgab. Durch geschickte Gesprächsführung machte die Unbekannte den beiden Senioren weiss, sie brauche dringend Geld, weil sie Probleme habe. Trotz Nachfragen bei der Bank, bei denen die Betrogenen ihr Geld besorgten, überreichten die Rentner zuerst einem unbekannten Mann sowie an einem zweiten Tag einer unbekannten Frau das Geld im Wert von insgesamt über 50 000 Franken.

Thema im Familienkreis ansprechen

Die Kantonspolizei St. Gallen warnt vor Enkeltrickbetrügern. Die Betrüger gehen sehr geschickt vor und erschleichen sich so das Vertrauen ihrer Opfer. Die Polizei rät deshalb, dass ­Verwandte und Bekannte von ­betagten Personen dieses Thema im Familienkreis ansprechen. Wenn solche Anrufe eingehen, sollen sich die Be­tagten vor­gängig bei nahestehenden Verwandten oder der Polizei melden, damit diese die Geschichte überprüfen können. (wo)