3600 Personen am Quellrock Open

Am Wochenende pilgerten rund 3600 Personen an das 37. Quellrock Open in Bad Ragaz und bescherten den Veranstaltern erneut schwarze Zahlen. Stress, Johnosi, Gruntz und Eluveitie erfreuten die Besucher.

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BAD RAGAZ. Für einmal vom Wetterglück gesegnet, fand die 37. Ausführung des Bad Ragazer Musikfestivals bei fast durchgehend trockener Witterung statt. Auch konnte das Festival ohne nennenswerte Zwischenfälle durchgeführt werden und bescherte dem OK mit 3600 Personen positive Zahlen.

Rockiger Freitag

Die Stars vom Freitag waren zweifelsohne Eluveitie. Und sie hielten, was von hartem Rock erwartet wird, schrieben die Veranstalter. Ebenfalls zu überzeugen wussten die Jungs von Donots, welche sich offen als «deutsche Touristen» outeten und ihren Auftritt sichtlich genossen.

Sogar ihr Wunsch nach einer Runde Freibier wurde während des Auftritts vom Organisationskomitee erfüllt, direkt auf die Bühne serviert und mit tosendem Applaus verdankt. Den Abschluss am Freitag machten Palkomuski, welche mit russischem Folklorepop die Tanzbeine nochmals in Schwung brachten.

Sonniger Samstagsbeginn

Entgegen aller Wetterprognosen lachte die Sonne am Samstag vom Himmel, als die ersten Bands kurz nach dem Mittag die Bühne betraten. Und so konnten sie bereits vor zahlreichem Publikum spielen. Der zweifache «Swiss Music Award»- Gewinner James Gruntz war das erste Highlight des zweiten Festivaltages. Darauf folgten mit viel Frauenpower Delilahs und am frühen Abend Dabu Fantastic. Das Festivalgelände füllte sich laufend, und so konnte der Co-Headliner Johnossi vor einer imposanten Publikumskulisse sein Konzert starten. Ein kurzer Regenschauer kühlte zwar die Lufttemperatur, nicht aber die Stimmung. Denn genau zum Konzertstart von Stress hörte der Regen wieder auf, und die Stimmung kochte. Es folgten neunzig Minuten Dauerparty. Der Westschweizer verstand es, mit seinem bekannten Westschweizer Akzent das Bad Ragazer Publikum voll zu begeistern. Zum Abschluss gastierten We Love Machines mit Ihrer Tanzmusik und Live-Drummer auf der Quellrock-Bühne.

Die hartgesottenen Open-Air-Besucher erwiesen den zwei Jungs die Ehre und verharrten trotz intensiven Dauerregens bis zum Schluss.

«Rundum zufrieden»

Bereits im Vorfeld entschied sich das OK zu einer offensiven Strategie und investierte in die Bandgagen. «Unsere Anpassungen bei den Toiletten und dem bargeldlosen Zahlsystem an der Tageskasse haben sich vollumfänglich bewährt», resümiert OK-Präsident Andy Hartmann, und weiter: «Wir sind rundum zufrieden.» (pd)