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20 Sprachen bilden die Wurzeln

Integration und respektvolles Zusammenleben sind in Buchs keine leeren Worte. Ein Beweis dafür ist die Allee der Nationen, welche vor Jahren entlang des Giessens angelegt wurde. Rund 100 Personen feierten dieses Jubiläum.
Adi Lippuner
Diese Familie aus Ungarn hat, wie die vor fünf Jahren gepflanzte ungarische Eiche, in Buchs Wurzeln geschlagen.

Diese Familie aus Ungarn hat, wie die vor fünf Jahren gepflanzte ungarische Eiche, in Buchs Wurzeln geschlagen.

BUCHS. Mancher Spaziergänger oder Radfahrer rieb sich am frühen Freitagabend verwundert die Augen ob des Grossaufmarsches am Giessen, in der Nähe der Rondelle.

Grund für das Zusammentreffen Angehöriger ganz verschiedener Nationen war das Fest zum fünfjährigen Bestehen der Allee der Nationen. Mit dabei war auch eine Delegation des Buchser Stadtrates, angeführt von Heinz Rothenberger, Präsident der Kommission für Interkulturelles Zusammenleben (KIZ), unterstützt von Stadtpräsident Daniel Gut sowie den Stadträten Ludwig Altenburger und Hansruedi Bucher.

Ebenfalls vertreten an diesem Anlass war die Stiftung Mintegra mit Präsidentin Ursi Dommer und Geschäftsführerin Blagica Alilovic. Mintergra wurde vor 15 Jahren gegründet und ist die offizielle Fachstelle für Integration in der Region Werdenberg/Sarganserland.

Ein Minisprachkurs

Hauptakteure waren die Angehörigen verschiedener Nationen, von denen das Motto des Tages, «Wir haben Wurzeln geschlagen», beim jeweiligen Baum in ihrer Muttersprache zu hören war. So wurde der Spaziergang entlang der Allee nicht nur zu einer vergnüglichen Begegnung zwischen Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern, sondern auch noch zu einem Minisprachkurs. Für Heinz Rothenberger hat die Stadt Buchs in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, «dass das Zusammenleben mit anderen Kulturen und die Integration der Zuzüger wichtig ist.» Die Idee zur Schaffung einer Allee der Nationen sei von Blagica Alilovic, Geschäftsführerin der Stiftung Mintegra, an den Stadtrat herangetragen worden. «Als Dank für die Aufnahme und als Zeichen der Verbundenheit haben 20 Volksgruppen der Buchser Bevölkerung je einen Baum aus ihrem Herkunftsland geschenkt und der Baum der Stiftung Mintegra steht stellvertretend für alle anderen Nationen, die hier Wurzeln geschlagen haben», so der KIZ-Präsident.

Friedliches Zusammenleben

Zudem habe die Allee im Jahr 2012 einen einladenden Platz mit zwei Parkbänken erhalten, wie Heinz Rothenberger weiter ausführte. «In den letzten fünf Jahren, seit der Pflanzung der Bäume, ist in Buchs bezüglich Integration einiges gelaufen. Wir haben 2013 und 2015 das Grenzenlos Fest an der Bahnhofstrasse durchgeführt und für 2017 ist wieder ein solcher Anlass geplant. Unsere Bäume sind stille Zeugen des friedlichen Zusammenlebens der unterschiedlichsten Ethnien hier in Buchs.»

Wertschätzung vermittelt

Abgeschlossen wurde der Spaziergang beim Zusammensein in der Aula Flöss und einem Apéro, zubereitet und serviert von den Werdenberger Bäuerinnen. Stadtpräsident Daniel Gut bezeichnete die Allee der Nationen als Bereicherung der Gemeinschaft.

Er durfte – als Anerkennung für die Integrationsanstrengungen, welche in Buchs geleistet werden – ein Bild der Allee entgegen nehmen. Auf der Rückseite befinden sich Unterschriften von Menschen verschiedener Herkunftsländer, welche auch auf diesem Weg ihre Wertschätzung gegenüber den verantwortlichen Politikern zum Ausdruck brachten.

Die kroatische Delegation, rechts Blagica Alilovic, Geschäftsführerin Stiftung Mintegra, bei der Zerr-Eiche. (Bilder: Adi Lippuner)

Die kroatische Delegation, rechts Blagica Alilovic, Geschäftsführerin Stiftung Mintegra, bei der Zerr-Eiche. (Bilder: Adi Lippuner)

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