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Weniger Land für Sanierung der Thur

Hochwasserschutz Der Kanton St. Gallen hat das Projekt für die Sanierung der Thur in Wattwil überarbeitet und den Landbedarf reduziert. Er reagiert damit auf Kritik von Grundeigentümern und Landwirten. Die Sanierung der Thur soll den Hochwasserschutz verbessern. Bei einem Hochwasser wäre im Dorfkern von Wattwil mit grossflächigen Überschwemmungen zu rechnen, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei von gestern. Für die Sanierung braucht es allerdings rund sechs Hektaren Land. In Gesprächen mit der Projektleitung hatten Grundeigentümer und Landwirte die Notwendigkeit des Projekts anerkannt, aber eine Reduktion des Landbedarfs gefordert. Die Behörden haben das Projekt überarbeitet, wie es im Communiqué heisst. Die Dimensionen im Uferbereich und die beiden Thurwege wurden verkleinert, wodurch sich der Landbedarf von 6,5 auf 6 Hektaren reduziert. Das angepasste Projekt geht 2018 in eine zweite Vorprüfung. Mit einem Baustart sei frühestens 2022 zu rechnen. Geplant ist, die Flusssohle im dicht besiedelten Zentrumsgebiet von Wattwil von rund 23 auf 30 Meter auszuweiten. (sda)

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