Weniger Lärm zu produzieren macht glücklich

«Noch fern von weniger Lärm», «Ein Schwein für den Winter», Ausgabe vom 17. September

Markus Bösch Locherzelgstr. 22, 8590 Romanshorn
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Oft haben einzelne Begebenheiten und Situationen miteinander zu tun, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Das gilt auch für die beiden Artikel. Kantone und Gemeinden sind in Verzug mit dem Lärmschutz, obwohl Lärm gesundheitsschädigend ist und der Strassenverkehr als grösste Lärmquelle der Schweiz gilt. Neben technischen und finanziellen Schutzmassnahmen gibt es aber eine weitere, bestechende und sofort wirksame Sanierungsmöglichkeit. Überlegen Sie sich, ob diese oder jene Fahrt mit dem motorisierten Vehikel nötig ist, verzichten Sie in der Folge darauf – und jetzt kommt der Clou: Steigen Sie mit einem Lächeln aufs Velo, gehen Sie mit einem ebensolchen Gesichtsausdruck zu Fuss oder nehmen Sie die meist leisere Bahn. Damit vermindern Sie Ihren persönlichen «Lärmausstoss» und steigern gleichzeitig Ihr sinnhaftes Tun im Alltag. Denn, so schreibt Professor Sigmar Willi im Artikel «Ein Schwein für den Winter»: Lebenszufriedenheit hat viel zu tun mit Denk- und Verhaltensmustern. Wer daran arbeitet und sich öfters auch lächelnd und mit Muskelkraft fortbewegt, kümmert sich um sein Wohlbefinden und ist «gesünder, flexibler und sozial kom­petenter». Davon profitieren auch diejenigen, die dadurch weniger Lärm ausgesetzt sind.

Markus Bösch Locherzelgstr. 22, 8590 Romanshorn