Weniger Grippekranke als im Vorjahr in der Ostschweiz

Der Höhepunkt der Grippewelle dürfte erreicht sein. Auch in der Ostschweiz verlaufen die Erkrankungen mehrheitlich problemlos.

Yvonne Bugmann
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Seit sieben Wochen herrscht in der Schweiz eine Grippewelle. Laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sind in einigen Regionen die Erkrankungen gesunken. In der Region Ostschweiz, zu der St. Gallen, Thurgau, beide Appenzell, Schaffhausen und Zürich gehören, ist die Zahl der Krankheitsfälle dagegen stabil geblieben. Der St. Galler Kantonsarzt Markus Betschart gibt jedoch Entwarnung: «Nur einmal wurde eine Person wegen Grippe ins Spital gebracht.» Die Erkrankungen verlaufen mehrheitlich harmlos.

Generell sind dieses Jahr weniger Personen an der Grippe erkrankt als in den Vorjahren, wie das BAG mitteilt. Betschart vermutet, dass bereits letztes Jahr viele Personen die Schweinegrippe hatten und deshalb in diesem Jahr weniger Leute an der Grippe erkranken.

Mit dem Impfverhalten der Bevölkerung dürfte der Rückgang auf jeden Fall nicht zu erklären sein. Betschart stellte fest: «Die Impffreudigkeit ist eher schlechter als letztes Jahr.»