Weniger Abfallsünder: Es gibt doch keinen Aufseher für den Alpstein

Während des Lockdowns kam es in der Gegend rund um den Seealpsee öfters zu Littering. Die Tourismusverantwortlichen überlegten daher einen Aufpasser einzustellen. Mittlerweile habe sich das Problem aber von selbst gelöst.

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(red) Die Gegend rund um den Seealpsee ist dieses Jahr immer wieder von Abfallsündern belastet worden – vor allem während des Lockdowns. Die Tourismusverantwortlichen zogen es Anfangs Juni daher in Erwägung, einen Aufpasser einzustellen. Allerdings habe sich das Problem mittlerweile von selber erledigt, berichtet «TVO Online» am Montagabend. Der grösste Anteil an Wanderern nehme ihren Abfall wieder mit, die Idylle sei damit wieder hergestellt.

«Während des Lockdowns sind eben auch Menschen im Alpstein wandern gegangen, die die Berge nicht gewohnt sind», sagt Guido Buob, der Geschäftsführer von Appenzellerland Tourismus. Sie würden nicht immer wissen, wie man sich richtig verhält. Jetzt seien aber wieder mehr erfahrenere Bergsteiger unterwegs.

Obwohl es vorerst keinen Aufseher geben wird, werden die Wanderer in den nächsten Wochen mit Plakaten auf Littering sensibilisiert. Wenn der Bedarf zurückkehrt, «können wir jederzeit sagen: ‹Komm jetzt machen wir es doch› und eine Aufsichtsperson aufbieten», sagt Buob.