Weitere Vorwürfe gegen Skreinig - und trotzdem soll der Circus-Royal-Direktor wieder durch ein Programm führen

Der Circus-Royal-Direktor soll nicht nur Löhne nicht bezahlt haben, sondern sich auch mit einem Artisten geprügelt haben. Trotz der negativen Schlagzeilen soll Oliver Skreinig in einem deutschen Weihnachtscircus wieder aktiv sein.

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Oliver Skreinig hat zu den Vorwürfen bisher keine Stellung genommen.

Oliver Skreinig hat zu den Vorwürfen bisher keine Stellung genommen.

Walter Bieri, KEYSTONE

(kbr) Oliver Skreinig, Direktor des Circus Royal, soll derzeit im Main-Tauber Weihnachtscircus im deutschen Bad Mergentheim durchs Programm führen, schreibt die «Sonntagszeitung». Artisten und Zirkusmitarbeiter hatten sich wegen Lohnausfällen an unsere Zeitung gewandt. Mehrere Artisten werfen Direktor Oliver Skreinig vor, sie nicht oder nur teilweise bezahlt zu haben. Ausserdem hat der Zirkus moldawische Arbeiter illegal beschäftigt.

Der Direktor hatte sich aus dem Staub gemacht. Er war auch am Sonntag nicht erreichbar. Anfang August sei es in Samedan zum Eklat gekommen, so die «Sonntagszeitung» weiter. Trapezkünstler Alexander Lichner, der vor Tourneestart eine fünfstellige Summe in den Zirkus investiert hatte, habe endlich Geld sehen wollen. Ein Streit sei in eine Schlägerei ausgeartet. Die Kantonspolizei Graubünden bestätige, an jenem Tag auf den Platz gerufen worden zu sein. Lichner habe den Zirkus umgehend verlassen müssen.

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