Weitere Vorstösse im Fall Hefenhofen

Drucken
Teilen

Tierquälerei Zwei Wochen nach dem Verkauf der Pferde aus Hefenhofen schwelt der Fall weiter: Der am Mittwoch eingereichte Vorstoss eines Kantonsrats der Grünen zielt auf Regierungsrat Walter Schönholzer. Es wird etwa gefragt, wieso der Schweizer Tierschutz nicht einmal eine Antwort erhalten habe, als er Plätze für Tiere anbot. Weiter seien die Pferde zu früh verkauft worden und es habe kein richtiges Krisenmanagement gegeben.

Ebenfalls am Mittwoch hatte sich der Verein gegen Tierfabriken Schweiz (VgT) in einem offenen Brief an Regierungspräsidentin Carmen Haag (CVP) gewandt. Er protestiert dagegen, dass der Bauernverband vom Veterinäramt regelmässig über Tierschutzfälle informiert werde, während der Kantonstierarzt dem VgT seit Jahren jegliche Informationen verweigere. Es handle sich bei beiden um gleichwertige private Vereinigungen, so der VgT.

Demnächst soll eine Untersuchungskommission geleitet vom Zuger alt Regierungsrat Hanspeter Uster ihre Arbeit aufnehmen. Ergebnisse sollen Ende Jahr vorliegen. Tierschutzorganisationen haben bisher drei Strafanzeigen eingereicht. Für jene, die sich gegen Regierungsrat Schönholzer richtet, braucht die Staatsanwaltschaft zuerst eine Ermächtigung durch das Büro des Grossen Rats. Der Antrag dazu wurde inzwischen abgeschickt. (sda)

Aktuelle Nachrichten