Weiter Waldbrandgefahr in der Ostschweiz

OSTSCHWEIZ. Der Regen der vergangenen Tage konnte die Waldbrandgefahr in der Ostschweiz nur teilweise entschärfen. Während der Kanton Thurgau Entwarnung gibt, ist die Gefahr im Sarganserland immer noch erheblich.

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Die Regenfälle im Osten der Schweiz haben die Waldbrandgefahr nur teilweise entschärft. (Bild: Keystone)

Die Regenfälle im Osten der Schweiz haben die Waldbrandgefahr nur teilweise entschärft. (Bild: Keystone)

Wie Jörg Hässig vom kantonalen St.Galler Forstamt sagt, hat der Niederschlag in der Region Sarganserland/Werdenberg nicht zur erhofften Entspannung geführt. "Der Regen dringt nur oberflächlich in den Boden ein. So trocknet dieser schnell wieder aus", sagt er.

In den übrigen Gebieten des Kantons St.Gallen, in denen mehr Regen gefallen ist, konnte dieser die Gefahr etwas senken. Auch der Kanton Thurgau gibt am Freitagmorgen Entwarnung und stuft die Waldbrandgefahr herab, von "mässig" auf "gering". Es könne nun wieder vom Normalzustand gesprochen werden, heisst es in der Mitteilung.

Mehrtägiger Landregen ausgeblieben
Anders wird die Situation bezüglich Wasserentnahmeverbot beurteilt. Trotz des Regens der vergangenen Tage sei der notwendige, mehrtägige Landregen ausgeblieben. Das Amt für Umwelt wird am kommenden Montag entscheiden, ob es das Wasserentnahmeverbot aufheben wird.

Die Chancen, dass es mit der Waldbrandgefahr bald endgültig vorbei ist, stehen laut Jörg Hässig gut. "Wenn sich die Wetterprognosen bewahrheiten, können wir die Gefahr in der nächsten Woche weiter reduzieren", sagt er. (jmw)