THURGAU-TICKER
Neue Leitung im Coop Steckborn +++ Thurgauer des Tages: Lidl-Chef holt seine Familie in den Thurgau +++ Autofahrer mit 2,1 Promille aus dem Verkehr gezogen

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
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Andreas Rechsteiner hat die Leitung im Coop Steckborn übernommen

Andreas Rechsteiner hat per heute Dienstag, 7. Juni, die Leitung im Coop Steckborn übernommen. Der 38-jährige Frauenfelder kehrt damit zu seinen Coop-Wurzeln zurück, hat er doch bereits seine Ausbildung im Laden am Untersee absolviert. Nachdem er Erfahrungen in verschiedenen Supermärkten der Region sammelte, war er als Geschäftsführer im Coop Matzingen tätig sowie zuletzt vier Jahre lang in gleicher Funktion im Supermarkt im Kreuzlinger Ziil-Center. (red)

Torsten Friedrichs Frau und Töchter ziehen zu ihm nach Bottighofen

Torsten Friedrich, CEO von Lidl Schweiz.

Torsten Friedrich, CEO von Lidl Schweiz.

Bild: Keystone/
Gian Ehrenzeller

Ursprünglich kommt er aus Leipzig, heute lebt Torsten Friedrich aber im Thurgau. Der 45-Jährige ist seit eineinhalb Jahren CEO von Lidl Schweiz und arbeitet am Hauptsitz des Unternehmens in Weinfelden. Trotz seines Jobs ist es dem zweifachen Vater wichtig, Zeit für die Familie zu haben:

«Die Wochenenden gehören der Familie, die in den nächsten Wochen lang erwartet endlich zu mir in die Schweiz nachzieht.»

Das sagt er im Interview auf «blick.ch». Friedrich ist verheiratet, hat zwei Töchter im Alter von acht und zwölf Jahren und lebt am Bodensee in Bottighofen. Seit kurzem sei Stand-up-Paddeln sein Hobby. Daneben unternimmt er gerne Wandertouren in den Schweizer Alpen. Das war mit ein Grund für seinen Umzug: «Bei Lidl in Österreich konnte ich die Vorzüge der Alpen und Bergwelten schätzen lernen. Insofern war die Schweiz immer schon ein Wunschziel für meine Berufspläne», sagte er anlässlich seines Stellenantritts. Friedrich arbeitet seit 20 Jahren bei Lidl und war zuvor Vize-Länderchef in Österreich. (sju)

Deutscher Autofahrer betrunken in Diessenhofen erwischt

Die Atemalkoholprobe beim fahrunfähigen Deutschen ergab einen Wert von rund 2,1 Promille.

Die Atemalkoholprobe beim fahrunfähigen Deutschen ergab einen Wert von rund 2,1 Promille.

Bild: Keystone/
Christian Merz

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Diessenhofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Er musste seinen Führerausweis abgeben.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 20.30 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 42-jährigen Deutschen einen Wert von 1,05 mg/l ergab, was rund 2,1 Promille entspricht, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo)

Bürgler Sportschule feiert am 24. Juni ihr Jubiläum

Freuen sich aufs 20-Jahr-Jubiläum der Thurgauer Sport-Tagesstätte Bürglen: David Fall, Technischer Leiter TFV, Philipp Frei, Schulleiter, und Patrick Küng, Präsident TFV.

Freuen sich aufs 20-Jahr-Jubiläum der Thurgauer Sport-Tagesstätte Bürglen: David Fall, Technischer Leiter TFV, Philipp Frei, Schulleiter, und Patrick Küng, Präsident TFV.

Bild: Hannelore Bruderer

Im Jahr 2002 wurde die Thurgauer Sport-Tagesschule (TST) in Bürglen gegründet. Den Anfang machten Fussballtalente, die in Bürglen Schulunterricht und Training unter einen Hut bringen konnten. In den Folgejahren kamen weitere Sportarten hinzu, wo junge Talente Sport und Schule verbinden können. Der Fussballer Amir Abrashi ist einer der bekanntesten Abgänger der TST. Am 24. Juni feiert die Schule ihr Jubiläum mit dem Tag der offenen Tür, an dem Prominenz aus der Sportwelt zu Gast sein wird und junge Fussballerinnen von ihrem Werdegang berichten. (hab)

Böses Erwachen für fahrunfähigen Autofahrer in Wigoltingen

Ein Autofahrer schlief in der Nacht zum Dienstag hinter dem Steuer ein und musste von der Polizei geweckt werden. Sein Führerausweis wurde eingezogen.

Kurz vor 23.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Bahnhofstrasse in Wigoltingen ein Auto teils auf der Strasse und teils auf dem Trottoir stehe. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stellten fest, dass ein Mann bei laufendem Motor hinter dem Steuer sass und schlief. Er konnte nur mit Mühe geweckt werden und verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften aggressiv und renitent.

Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen ordnete beim fahrunfähigen Mann eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Führerausweis des 32-jährigen Slowaken wurde zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo)

Walter Bollier gehört gewissermassen zum Bischofszeller Ortsbild

Walter Bollier neben dem Bogenturm in der Bischofszeller Altstadt.

Walter Bollier neben dem Bogenturm in der Bischofszeller Altstadt.

Bild: Yvonne Aldrovandi

Walter Bollier wohnt seit seiner Kindheit in Bischofszell. Er gehört gewissermassen zum Ortsbild und es gibt kaum jemanden, den er nicht kennt und umgekehrt. Unzählige Geschichten über die Rosenstadt und seine Bevölkerung weiss er zu erzählen. Alle lassen sich gar nicht auf Papier bringen. «Bischofszell ist meine Heimat, ich fühle mich hier verankert», sagt der 80-jährige frühere Stadtrat, der sich selbst als Bischofszeller Urgestein bezeichnet. Am Sonntag, 12. Juni, 14.30 Uhr, unterhält Bollier im Bürgersaal des Bischofszeller Rathauses mit Anekdoten aus seinem langen Leben. (yal)

Niederländer will mit Cannabis über die Grenze

Der Stapel mit Holzbrettern PD

Zöllner des Hauptzollamts Singen haben bei einer Fahrzeugkontrolle zwölf Kilogramm Marihuana und fünf Kilogramm Cannabispaste aufgefunden. Die Drogen waren in einem speziell hergerichteten Hohlraum in einem Bretterstapel versteckt.

Auf Befragen gab der 24-jährige Mann aus den Niederlanden gegenüber den Zöllnern an, dass er gerade aus der Schweiz eingereist sei und keine anmeldepflichtigen Waren oder Betäubungsmittel mit sich führen würde. In der Schweiz habe er lediglich seine kranke Oma besucht. Bei der anschliessenden Kontrolle des Kastenwagens konnten die Zöllner auf der Ladefläche einen Stapel mit Holzbrettern und Dämmmaterial feststellen. Der 24-Jährige gab daraufhin an, dass er das Material bereits aus den Niederlanden mitgebracht habe.

Obwohl der Mann auf die Kontrolleure einen ruhigen Eindruck machte, entschieden sie sich, das Fahrzeug und die Ladung genauer unter die Lupe zu nehmen. Und ihr Spürsinn täuschte sie nicht. Als die Zöllner die oberste Bretterreihe des Stapels entfernten, entdeckten sie ein speziell hergerichtetes Versteck mit einem Hohlraum. In diesem Hohlraum befanden sich zwei Taschen mit zwölf Kilogramm Marihuana und fünf Kilogramm Cannabispaste. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Die Betäubungsmittel wurden durch die Zöllner sichergestellt. (red)

Daniel Vetterli tritt per sofort zurück

Daniel Vetterli tritt per sofort als Co-Präsident des Verbands Thurgauer Landwirtschaft zurück.

Daniel Vetterli tritt per sofort als Co-Präsident des Verbands Thurgauer Landwirtschaft zurück.

Bild: Benjamin Manser

Das Co-Präsidium von Maja Grunder und Daniel Vetterli an der Spitze des Verbands Thurgauer Landwirtschaft (VTL) ist Geschichte. Wie der neuesten Ausgabe des «Thurgauer Bauer» zu entnehmen ist, hat Vetterli aus persönlichen Gründen (Todesfall in der Familie) per sofort seinen Rücktritt erklärt.

Maja Grunder führt das Präsidium nun interimistisch bis zur Generalversammlung 2023 alleine weiter. Sie schreibt im Editorial des «Thurgauer Bauer»:

«Ich werde dabei von einem starken Co-Vizepräsidium mit Eveline Bachmann und Urban Dörig sowie dem gesamten Vorstand unterstützt.»
Maja Grunder, Co-Präsidentin des Verbands Thurgauer Landwirtschaft.

Maja Grunder, Co-Präsidentin des Verbands Thurgauer Landwirtschaft.

Bild: Andrea Stalder

Nähere Informationen würden an der kommenden Generalversammlung vom kommenden Donnerstag, 9. Juni, bekannt gegeben, heisst es in einer Mitteilung des VTL-Vorstands weiter. Für die Suche neuer Vorstandsmitglieder werde aus dem Vorstand eine Arbeitsgruppe gebildet.

Maja Grunder und Daniel Vetterli waren im Juni vor zwei Jahren gemeinsam an die Spitze des Bauernverbands gewählt worden. Sie folgten auf Markus Hausammann. Das Co-Präsidium war ein Novum für den VTL. (ck)

Mit dem Vorsommerfest der Eschliker Bevölkerung etwas zurückgeben

Das Vorsommerfest findet vor dem Gemeindehaus statt.

Das Vorsommerfest findet vor dem Gemeindehaus statt.

Bild: Roman Scherrer

Das gesellschaftliche Leben aktiv fördern. Das ist das Ziel, welches sich der Eschliker Gemeinderat gesetzt hat. Dabei möchte man der Bevölkerung etwas zurückgeben. Weil aufgrund der Pandemie viele geplante Anlässe nicht stattfinden konnten, soll dies nun mit dem Vorsommerfest am 19. Juni nachgefeiert werden. Das Strassenfest wird auf der Wiesenstrasse vor dem Gemeindehaus stattfinden und richtet sich dabei vor allem an die Eschliker Bevölkerung. (fra)

In den geheimen Gängen unter Frauenfeld

Eng, nass, stickig: So fühlt es sich in den unterirdischen Gängen unter der Stadt Frauenfeld an.

Eng, nass, stickig: So fühlt es sich in den unterirdischen Gängen unter der Stadt Frauenfeld an.

Bild: Andri Vöhringer

«Am Anfang ist es schon speziell, hier unten zu arbeiten. Aber nachher wird es fast alltäglich.» Das sagt Dani Egli, Mitarbeiter Bereich Unterhalt Entwässerungsanlagen beim Werkhof Frauenfeld. Mit ihm und dem mittlerweile ehemaligen Stadtingenieur Thomas Müller erhielt dieses Medium einen exklusiven Einblick in die unterirdischen Gänge unter der Stadt Frauenfeld, wovon kaum jemand etwas weiss. Selbst Kantonsarchäologe Hansjörg Brem steht vor einem Rätsel und mutmasst: «Das Bauwerk ist sicher alt, aber man müsste das genau untersuchen beziehungsweise vermessen.» (sko)

Fussnote: Eine ausführliche Reportage gibt es demnächst auf dieser Website.

SVP-Nationalrätin bekommt nasse Füsse

Heftiger Regen führte am Freitag in Romanshorn zu Überschwemmungen. Betroffen war auch der Familienbetrieb von SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr. Sie musste gar die Feuerwehr Romanshorn verständigen. Auf Instagram schreibt sie an deren Adresse:

«Ein unverzichtbarer und wertvoller Dienst für die Gesellschaft»

Gegenüber 20 Minuten sagte Gutjahr, dass das Wasser in der Tiefgarage der Ernst Fischer AG rund sechs Zentimeter hoch war. Gleichzeitig sei es immer mehr gestiegen und mit der Zeit sei Wasser auch in das Bürogebäude übergeschwappt.

«Der Teppich beim Treppenaufgang geriet komplett unter Wasser.»

Zuerst hätten die Mitarbeitenden laut Gutjahr noch selbst versucht, das Wasser aus der Garage abzupumpen, doch am Ende hätten sie die Feuerwehr gerufen. (red)

FC Kreuzlingen steigt in die 1. Liga auf

Die 1. Mannschaft des FC Kreuzlingen freut sich über den Aufstieg in die 1. Liga.

Die 1. Mannschaft des FC Kreuzlingen freut sich über den Aufstieg in die 1. Liga.

Bild: PD/Yannick Cavallin

Dank eines überzeugenden 3 zu 1 Sieg bei grosser Hitze gegen ein starkes Widnau hat sich die 1. Mannschaft des FC Kreuzlingen am Samstag eine Runde vor Schluss den Aufstieg in die 1. Liga gesichert. Die Tore zum entscheidenden Auswärtssieg erzielten Sven Bode, Yves Seeger und Mido Arifagic.

Nächsten Samstag um 18 Uhr bietet sich Zuschauern und Fans die Gelegenheit, das Team beim letzten Meisterschaftsspiel gegen den FC Red Star aus Zürich anzufeuern. Nach Spielschluss sind alle Zuschauer zu einer Runde Schützengarten-Freibier eingeladen, um mit der Mannschaft auf die erfolgreiche Saison anzustossen. (red)

Die Spieler des FC Kreuzlingen feiern den Moment nach dem Abpfiff.

Video:PD

Thurgauerin des Tages: Hospizbegleiterin spricht über ihr Engagement

Elsa Züst ist ehrenamtliche Hospizbegleiterin.

Elsa Züst ist ehrenamtliche Hospizbegleiterin.

Bild: PD

Sie leistet wichtige Arbeit: Elsa Züst begleitet schwerkranke und sterbende Menschen, sowie deren Angehörige. Wie etwa Antonia Schürpf, eine krebskranke Frau aus Arbon. «Wir gehen diesen Weg ganz bewusst miteinander», sagt Züst in einem Video von «FM1today». Die beiden Ostschweizerinnen treffen sich seit letztem November regelmässig.

«Wir lernen uns kennen und hoffen, dass wir ganz, ganz, ganz viel Zeit miteinander haben.»

Dennoch sei in den Gesprächen auch immer wieder Thema, dass womöglich nicht mehr viel Zeit bleibe. Züst ist ehrenamtliche Hospizbegleiterin, wie die rund 60 anderen Mitglieder des Hospizdiensts Thurgau. Diesen Verein gibt es seit 15 Jahren. Er will Menschen in der Endphase ihres Lebens unterstützen. So wie Elsa Züst das für Antonia Schürpf macht. Die Hospizbegleiterin sagt: «Wir gehen diesen Weg gemeinsam, egal wie lange es dauert.»

Tägerschen: Eingeschlafen und verunfallt

Eine Autofahrerin war am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr auf der Wilerstrasse in Richtung Bettwiesen unterwegs. Gegenüber der Kantonspolizei Thurgau gab die 56-Jährige an, hinter dem Steuer eingeschlafen zu sein.

Die Autofahrerin wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.

Die Autofahrerin wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.

Bild: Kapo TG

In der Dorfmitte geriet das Auto über die Gegenfahrbahn und kollidierte anschliessend mit einer Hausmauer. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und suchte selbständig einen Arzt auf.

Der beim Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf einige zehntausend Franken. (kapo/lex) 

Fruthwilen: Brand in Einfamilienhaus

Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.

Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.

Symbolbid: Manuel Geisser / Imago Images

Am frühen Sonntagmorgen ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Hauptstrasse in Fruthwilen aus dem Fenster im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses starke Rauchentwicklung festzustellen sei. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau entzündete sich in einem Zimmer ein Lithium-Akku während des Ladevorgangs.

Die Feuerwehren Salenstein und Steckborn waren rasch vor Ort, löschten das Feuer und entlüfteten die Räumlichkeiten. Der 40-jährige Bewohner wurde leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen steht als Brandursache ein technischer Defekt im Vordergrund. (kapo/nat)

Zusammenstoss zwischen Auto und betrunkenem Fussgänger

Beim Zusammenstoss mit einem Auto ist am Samstagabend in Steckborn ein alkoholisierter Fussgänger leicht verletzt worden. Er musste ins Spital gebracht werden. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, überquerte der 28-jährige Fussgänger gegen 21.15 Uhr die Hauptstrasse neben dem Fussgängerstreifen. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit dem Auto eines 83-Jährigen.

Der Fussgänger wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken. Weil der Atemalkoholtest beim 28-jährigen Schweizer einen Wert von 0,49 mg/l ergab, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. (kapo/dar)

Alkoholisierter Mann greift Polizeipatrouille an

Zwei Polizistinnen und ein Polizist der Kantonspolizei Thurgau wurden am Samstag in Steckborn durch einen alkoholisierten Mann angegriffen, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Gemäss Polizeimeldung wurde der 22-jährige Mann gegen 22.15 Uhr beim Feldbachpark durch ein Polizeipatrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrolliert. Der alkoholisierte Schweizer verhielt sich bei der Kontrolle äusserst aggressiv und griff zwei Polizistinnen und einen Polizisten an. Eine 29-jährige Polizistin wurde dabei leicht verletzt.

Zwei Polizeikräfte der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz.

Zwei Polizeikräfte der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz.

Bild: Christian Merz, Keystone

Der 22-jährige Schweizer wurde festgenommen, die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. (kapo/dar)

Alkoholisierter Lieferwagenfahrer muss Führerschein abgeben

Ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer musste nach einem Verkehrsunfall am Freitag in St. Margarethen bei Münchwilen seinen Führerausweis abgeben, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Es wurde niemand verletzt.

Die Atemalkoholprobe ergab beim 49-jährigen Schweizer einen Wert von 0,82 mg/l.

Die Atemalkoholprobe ergab beim 49-jährigen Schweizer einen Wert von 0,82 mg/l.

Bild: Valentin Flauraud, Keystone

Gemäss Mitteilung hat eine 32-jährige Autofahrerin gegen 22.15 Uhr gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau angegeben,  dass es vor dem Dorfeingang zur Streifkollision mit einem entgegenkommenden Lieferwagen gekommen sei. Der Lieferwagenfahrer fuhr ohne anzuhalten weiter und konnte durch die Autofahrerin an seinem Wohnort angetroffen werden. Sie verständigte daraufhin die Kantonale Notrufzentrale. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden ist einige hundert Franken hoch, vermeldet die Polizei.

Die Atemalkoholprobe ergab beim 49-jährigen Schweizer einen Wert von 0,82 mg/l. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/dar)

Alkoholisierter Autofahrer bei Bottighofen

Ein Mann gibt eine Atemalkoholkontrolle ab.

Ein Mann gibt eine Atemalkoholkontrolle ab.

Symbolbild: Valentin Flauraud, Keystone

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Bottighofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 52-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben, wie die Polizei mitteilt.

Gemäss Polizeimeldung hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt den Autofahrer auf der Hauptstrasse zur Kontrolle kurz vor 3 Uhr an. Weil die Atemalkoholprobe beim 52-jährigen Italiener einen Wert von 0,70 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/dar)

Volle Kraft voraus: URh besser als 2019

Die URh hat wieder mehr Passagiere.

Die URh hat wieder mehr Passagiere.

Bild: Andrea Stalder

«Die Passagiere sind zurück», fasst Remo Rey, Geschäftsführer URh, den sehr guten Start in die Saison 2022 zusammen und hält fest: «Wir spüren einen starken Nachholbedarf und haben vom tollen Sommerwetter im Mai profitiert.» Insgesamt begrüsste die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) bis Ende Mai über 59’000 Passagiere. Das entspricht einem Wachstum von 15 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vor-Corona-Jahr 2019. Den bisherigen Frequenzrekord realisierte die URh am Auffahrts-Donnerstag, 26. Mai 2022. An diesem Tag wurden knapp 3’400 Schifffahrtsgäste gezählt. (red)

Pferderennsport in Frauenfeld

Ein Pferdegespann auf der Grossen Allmend.

Ein Pferdegespann auf der Grossen Allmend.

Bild: Samuel Koch

Am Pfingstmontag führt der Rennverein Frauenfeld den traditionellen Pfingstmontagsrenntag auf der Grossen Allmend durch. Bereits am Freitagnachmittag erobern die Pferderennsportler die Allmend, wie ein Blick vor Ort zeigt. Nebst mehreren Ponyrennen sind am Montag der 15. Gemeinde-Cup der Regio Frauenfeld und mehrere Grosse Preise geplant. Alle Infos unter: www.rennverein.ch/renntag. (sko)

Lommis muss Abstimmung über Sanierung von Mehrzweckhalle und Schulhaus verschieben

Die Lommiser Mehrzweckhalle ist an das Primarschulhaus angebaut.

Die Lommiser Mehrzweckhalle ist an das Primarschulhaus angebaut.

Bild: Olaf Kühne

Erst war sie vor den 15. Mai angekündigt, dann für den 26. Juni. Nun findet die Abstimmung über die Sanierung von Schulhaus und Mehrzweckhalle sogar erst am 25. September statt. Grund für diese Verschiebung ist laut der zuständigen Baumkommission der zu ambitionierte Zeitplan, den man sich einst gesetzt hat. Ein gewisser Zeitdruck ist dennoch vorhanden. Muss doch das Schulhaus spätestens Ende 2023 behindertengerecht sein. (kuo)

Die Kantonsstrasse zwischen Weingarten und Stehrenberg in Bussnang wird gesperrt

Geplante Hauptstrassensanierung.

Geplante Hauptstrassensanierung.

Symbolbild: Maria Schmid

Ab Dienstag, 7. Juni 2022 bis Freitag, 10. Juni 2022 wird in der Gemeinde Bussnang die Hauptstrasse zwischen Weingarten und Stehrenberg saniert. Das teilte das kantonale Tiefbauamt Thurgau in ihrer aktuellen Mitteilung mit. Für die Belagsarbeiten muss die Strasse ab Donnerstag, 9. Juni ab 7 Uhr, bis Freitag, 10. Juni bis zirka 17 Uhr komplett gesperrt werden. Die entsprechende Umleitung des motorisierten Verkehrs wird durch das kantonale Tiefbauamt signalisiert.

Fünf Kunstwerke für das Museum

Ein Bild von Herbert Kopainig: «Wundersam’s Kanufahrt»

Ein Bild von Herbert Kopainig: «Wundersam’s Kanufahrt»

Bild: PD

Das Museum kunst + wissen erhält fünf Kunstwerke, die aus dem verbliebenen Vermögen des inzwischen aufgelösten Diessenhofer Kunstvereins angekauft wurden. Gemäss der Medienmitteilung löste sich der Kunstverein Diessenhofen im vergangenen Jahr auf. Robert Alder und Tildy Hanhart erhielten als Mitglieder der Ausstellungskommission von der Schlussgeneral­versammlung den Auftrag, mit dem verbleibenden Vereinsvermögen bei professionellen Kunstschaf­fenden mit biografischem Bezug zu Diessenhofen Ankäufe für eine Schenkung an das Museum zu tätigen.

Dabei wurden Arbeiten von fünf Kunstschaffenden erworben: Erich Brändle (Schaffhausen), Olaf Breuning (Kerhonkson, New York), Herbert Kopainig (Stammheim), Yves Netzhammer (Zürich) und Heidy Vital (Henggart). Mit dieser Schenkung erhält das städtische Museum in Diessenhofen einen Zuwachs an zeitgenössischer Kunst.

Die geschenkten Kunstwerke werden im Rahmen einer Kabinettsausstellung vom 19. Juni bis 18. September auf der mittleren Museumsetage ausgestellt. Die offizielle Übergabe ist am Samstag, 18. Juni um 16 Uhr im Museum kunst + wissen in Diessenhofen. (pd/red)

Raubüberfall auf Tankstelle in Amriswil

Die Überwachungskamera zeigt den Mann beim Betreten des Tankstellenshops.

Die Überwachungskamera zeigt den Mann beim Betreten des Tankstellenshops.

Bild: Kapo TG

(red) Ein unbekannter Mann hat am Donnerstagabend einen Tankstellenshop in Amriswil überfallen und Bargeld erbeutet. Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau näherte sich der Täter kurz vor 22 Uhr aus Richtung Mühlebach dem BP-Tankstellenshop an der Weinfelderstrasse. Im Shop bedrohte er die beiden Verkäuferinnen mit einer Pistole und zwang sie zur Herausgabe von Bargeld. Wenig später flüchtete er zu Fuss in Richtung Zentrum. Die beiden Angestellten blieben körperlich unverletzt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau blieb ergebnislos, die Ermittlungen laufen. Der gesuchte Mann wird als rund 180 Zentimeter gross und von mittlerer Statur beschrieben, zudem soll er einen auffallend dicken Hintern haben. Bekleidet war er mit einer blauen Hose, einer schwarzen Kapuzenjacke, einer schwarzen Wollmütze und braunen Handschuhen. Er trug einen schwarzen Turnbeutel und eine schwarze Hygienemaske.

Wer Angaben zum Täter machen kann, soll sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058 345 22 22 melden. Das gilt insbesondere für einen Motorradfahrer, der sich zum Zeitpunkt des Überfalls bei den Tanksäulen befand.

Thurgauerin des Tages: Anita Buri über ihre Modelanfänge

Die Ex-Miss-Schweiz Anita Burii

Die Ex-Miss-Schweiz Anita Burii

Bild. Andrea Stalder

(sju) Als Anita Buri die Miss-Schweiz-Wahl gewann, war das der Durchbruch der damals 21-Jährigen. Ihre Karriere startete die Thurgauerin aber schon viel früher, wie sie auf ihrem Instagramkanal schreibt: «Noch vor meiner Ausbildung war ich ein Jahr als Model unterwegs.» Mit 16 Jahren habe sie damals in München und London gearbeitet. «Diese Erfahrung hat gutgetan, selbstständig gemacht und mich geprägt», schreibt Buri, die in Berg aufgewachsen ist. In ihren Anfängen als Model habe sie auch lustige Situationen erlebt. «Ich wurde an ein Anti-Cellulite-Casting eingeladen – als Teenie.» Darüber kann die 43-Jährige heute lachen. Nach ihren ersten Erfahrungen als Model absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung. Mittlerweile ist sie auch Moderatorin und produziert einen eigenen Podcast. Dort spricht sie immer noch im Thurgauer Dialekt – obwohl sie schon seit einigen Jahren im aargauischen Baden wohnt. Doch im Februar verriet Buri in einem Interview: «Mein Herz gehört dem Thurgau.»

Nach Überschwemmungen im Sommer 21 erarbeitet das Kemmental nun ein Hochwasserkonzept

Ein Foto aus der Unwetternacht in Hugelshofen  im Juni 2021

Ein Foto aus der Unwetternacht in Hugelshofen im Juni 2021

Bild: PD

(red) Aufgrund der Starkniederschläge in der Nacht vom 7. auf den 8. Juni 2021 sind in der Gemeinde Kemmental drei Bäche über die Ufer getreten. Ebenso waren die Böden durch die vorhergehenden Niederschläge gesättigt, was zusätzlich vielerorts zu grossem Oberflächenabfluss geführt hat. Es kam an mehreren Stellen zu Überschwemmungen, durch die zahlreiche Häuser beschädigt und eine grosse Menge an Geschiebe auf den Strassen abgelagert wurden. Zur gesamtheitlichen und einheitlichen Beurteilung der Hochwassergefahr in Kemmental wurde die Ingenias AG durch die Gemeinde beauftragt, ein Hochwasserschutzkonzept über das gesamte Gemeindegebiet zu erarbeiten. In einem ersten Schritt führen MitarbeiterInnen der Ingenias AG Begehungen sämtlicher Gewässer im Gemeindegebiet durch, um den aktuellen hydraulischen und baulichen Zustand der Gerinne, Brücken und Durchlässe zu beurteilen. In einem zweiten Schritt werden dann Hochwasserschutzmassnahmen ausgearbeitet und nach Kosten-Nutzen-Verhältnissen priorisiert.

Steckborn löscht seine Facebook-Seite

Steckborn in real.

Steckborn in real.

Bild: Nana Do Carmo (2006)

(red) Der Stadtrat von Steckborn hat an seiner Sitzung vom 10. Mai das überarbeitete Kommunikationskonzept verabschiedet. Das Kommunikationskonzept heisst neu «Leitfaden der Kommunikation» und ist seit dem 11. Mai in Kraft. Das schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung. Der «Leitfaden der Kommunikation» werde auf der Webseite der Stadt Steckborn publiziert. Auf die Bewirtschaftung des Facebook-Accounts der Stadt Steckborn werde künftig verzichtet, heisst es weiter. Deshalb werde diese Seite der Stadtverwaltung in den sozialen Medien gelöscht.

René Walther hat Entlassungsgesuch für Münsterlingen eingereicht

René Walther verlässt Münsterlingen am 31. August und beginnt am 1. September in Arbon.

René Walther verlässt Münsterlingen am 31. August und beginnt am 1. September in Arbon.

Bild: Michel Canonica

(red) Eigentlich hätten die Gesamterneuerungswahlen für den Münsterlinger Gemeinderat am 25. September stattfinden sollen. Nun hat der Gemeinderat diese auf den 30. Oktober verschoben, wie es in einer Mitteilung heisst. Ein allfälliger zweiter Wahlgang fände am 27. November statt. Die Verschiebung des Termins wird damit begründet, dass nach dem Rücktritt von Gemeindepräsident René Walther, der Mitte Mai zum Arboner Stadtpräsident gewählt worden ist, genügend Zeit für die Rekrutierung einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers bleibt.

Walthers hat mittlerweile beim Kanton ein Gesuch gestellt, ihn per 31. August aus dem Gemeindepräsidentenamt in Münsterlingen zu entlassen. Der Amtsantritt in Arbon ist für den 1. September vorgesehen. Zurzeit liefen die Arbeiten und die Planungen für den Abschluss und die Übergangszeit bis zur Neubesetzung des Amtes. Die verschiedenen Gremien und Organisationen sind daran die Funktionen, welche der Gemeindepräsident bisher ausgeübt hat neu zu besetzen.

Geldsegen für die Helfer in den letzten Stunden

Jolanda Eichenberger, Verwaltungsratspräsidentin der Raiffeisenbank Mittelthurgau, übergibt im Beisein der freiwilligen Helfenden des Hospizdienstes und Regierungsrat Urs Martin den Domino-Check über die 50’000 Franken an Hospizdienst-Geschäftsleiterin Marina Bruggmann.

Jolanda Eichenberger, Verwaltungsratspräsidentin der Raiffeisenbank Mittelthurgau, übergibt im Beisein der freiwilligen Helfenden des Hospizdienstes und Regierungsrat Urs Martin den Domino-Check über die 50’000 Franken an Hospizdienst-Geschäftsleiterin Marina Bruggmann.

Bild: Mario Testa

(mte) Die Raiffeisenbank Mittelthurgau hat den Verein Hospizdienst Thurgau mit einer Spende von 50’000 Franken bedacht. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer des Vereins begleiten schwerkranke und sterbende Menschen. Sie stehen den Angehörigen bei, entlasten diese und kümmern sich um die Sterbenden – das alles ohne Bezahlung. Rund 60 Frauen und Männer sind im Einsatz für den Hospizdienst Thurgau mit Sitz in Weinfelden. Bei der Checkübergabe sagt Regierungsrat Urs Martin:

«Im Thurgau kann man wunderbar leben. Zu einem wunderbaren Leben gehört aber auch, dass man in Würde gehen kann.»

Und da sei der Hospizdienst mit den vielen Ehrenamtlichen ein grosse Hilfe. Die Spende von 50’000 Franken entstammt dem Domino-Impulsprogramm der Raiffeisenbank Mittelthurgau. «Wir konnten zwei Jahre keine Generalversammlung durchführen und wurden von den Genossenschaftern darauf hingewiesen, das gesparte Geld doch anderweitig zu nützen. So entstand das mit 300’000 Franken dotierte Impulsprogramm», sagt Verwaltungsratspräsidentin Jolanda Eichenberger.

Mutter und Sohn gegen alkoholisiert auf Polizisten los

Die Polizei in Friedrichshafen hatte mit dem Duo zu kämpfen.

Die Polizei in Friedrichshafen hatte mit dem Duo zu kämpfen.

Bild: Raphael Rohner

(red) Mit strafrechtlichen Folgen müssen ein 35-jähriger Mann und dessen 53-Jahre alte Mutter rechnen, nachdem sie am Mittwochabend gegen 22 Uhr in Friedrichshafen auf die Polizei losgegangen waren. Anwohner in der Markdorfer Strasse hatten die Beamten aufgrund einer massiven Ruhestörung gerufen. Gegenüber den Einsatzkräften reagierten die deutlich alkoholisierten Störenfriede umgehend hochaggressiv und warfen mit Beleidigungen und Drohungen um sich. Nachdem der 35-Jährige auf einen der Polizisten einschlug, setzen diese Pfefferspray ein und nahmen die vollkommen uneinsichtigen Personen in Gewahrsam. Dagegen wehrte sich das Duo mit aller Kraft und versuchte weiter die Polizeibeamten anzugreifen. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizisten leicht verletzt, konnten ihren Nachtdienst jedoch fortsetzen. Sowohl auf den 35-Jährigen als auch auf die 53-Jährige kommt ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte zu. Sie mussten die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen.

Spatenstich für den Sulger Multifunktionssportplatz

Spatenstich mit den künftigen Nutzern

Spatenstich mit den künftigen Nutzern

Bild: hab

Sulgen: An der Auholzstrasse entsteht ein multifunktionaler Sportplatz. Für diesen hatte sich die ­Gemeinde Sulgen im letzten Jahr beim Sportamt Thurgau beworben und den Zuschlag erhalten. Während die Tiefbauarbeiten zulasten der politischen Gemeinde gehen, ist der Sportplatz im Wert von 140’000 Franken ein Geschenk der Stiftung Platzda. (hab)

Frauenfelder Kantischüler experimentieren mit sprechendem Roboter

Exkursion ans Institut für Bildungsmanagement der Uni St.Gallen: Ein Gespräch mit Lexi, dem Sprachroboter.

Exkursion ans Institut für Bildungsmanagement der Uni St.Gallen: Ein Gespräch mit Lexi, dem Sprachroboter.

Bild: PD

(red) Mit der ab Schuljahr 20/21 gültigen Stundentafel des Gymnasiums wurde das Fach Informatik als obligatorisches Fach eingeführt. Gleichzeitig wurde die Lektionenanzahl von einer Jahresstunde auf vier Jahresstunden erhöht. Die Kantonsschule Frauenfeld gestaltet einen Teil des Informatikunterrichts als transdisziplinäre Sonderwoche, in welcher die gesellschaftliche Relevanz der Informatik im Zentrum steht. Diese hat vor kurzem stattgefunden. Dabei haben die Kantonsschülerinnen und -schüler unter anderem mit Lexi, einem Roboter der Uni St.Gallen, Gespräche geführt. «Ich fand den Umgang mit den beiden Robotern der HSG sehr faszinierend», sagte eine Schülerin.

Kinder bauen eine Legostadt in Müllheim

Drei Kinder haben den Eiffelturm nachgebaut.

Drei Kinder haben den Eiffelturm nachgebaut.

Bild: Andreas Taverner

(art) 31 Kinder bauen in Müllheim eine Legostadt. Organisiert hat das die evangelische Kirchgemeinde Müllheim. Pfarrer Florin Homberger unterstützt die Kinder bei ihren Bauwerken. Heute können die Eltern und Angehörigen auf eine Stadtbesichtigung gehen, bevor diese wieder abgebrochen wird.

Golf Panorama bestes Viersterne-Superior Wellnesshotel der Schweiz

Blick in den Wellnessbereich des Golf Panorama in Lipperswil.

Blick in den Wellnessbereich des Golf Panorama in Lipperswil.

Bild: Andrea Stalder

(red) Das Wellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil nimmt im aktuellen Hotelrating der «SonntagsZeitung» in der Kategorie «Die besten 20 Wellnesshotels» erneut den siebten Platz ein. Das Hotel ist damit zum vierten Mal in Folge offiziell das beste Viersterne-Superior Wellnesshotel in der Schweiz. Wie bereits die letzten drei Jahre wird das Haus als einziger Hotelbetrieb des Kanton Thurgau im Ranking erwähnt. Die kontinuierlichen Auszeichnungen freuen Direktor Alexandre Spatz: «Dass wir wiederholt als einziges Haus im Kanton Thurgau unter die 125 besten Hotels der Schweiz gewählt wurden, und uns weiterhin in den Top Ten behaupten, macht mich stolz», lässt er sich in einer Mitteilung zitieren.

Das gesamte Rating ist hier zu finden: https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2022/hotelrating/

Hüttwilen: Polizei zieht alkoholisierter Autofahrer aus dem Verkehr

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Donnerstag in Hüttwilen einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt. Der 37-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz vor 1 Uhr einen Autofahrer auf der Frauenfelderstrasse zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 37-jährigen Portugiesen einen Wert von 0,44 mg/l (also etwa 0,9 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Carole Isler ist gerne ohne Plan

Die Frauenfelder Illustratorin Carole Isler geht ein halbes Jahr nach Kairo.

Die Frauenfelder Illustratorin Carole Isler geht ein halbes Jahr nach Kairo.

Bild: Reto Martin

Der Werdegang von Carole Isler klingt aufregend: Nach der Kantonsschule studierte sie Kunst, war danach unter anderem Bordmalerin auf einem Kreuzfahrtschiff und machte ein Praktikum im Museum of Modern Art in New York. Voll auf die Malerei setzte die Frauenfelderin aber erst nach einem schweren Busunfall in Bolivien. «Mir wurde die Endlichkeit und Kostbarkeit des Lebens bewusst», sagt sie im Magazin «Saiten». Was die 31-Jährige auch gelernt hat: «Ich plane nicht mehr. Das Leben ist unplanbar.» Das hat wohl auch die Coronapandemie bestätigt. Während dieser Zeit war Isler, die illustriert und malt, besonders froh um Auftragsarbeiten. «Sie geben neuen Input, und man lernt Menschen kennen, auf die ich sonst vielleicht nie gestossen wäre.» Ab August will sich die Illustratorin voll auf die Kunst fokussieren, denn dann geht sie für ein Stipendium nach Kairo. «Ich freue mich auf die Zeit und die weisse Leinwand. Ich möchte herausfinden, wo ich in der Malerei stehe. In diesen sechs Monaten will ich keine Aufträge annehmen und einfach schauen, was Kairo mit mir macht.» Auch hier scheint kein Plan der beste Plan zu sein. (sju)

Blick auf den Untersee

TZ-Leser Hanspeter Egger aus Steckborn hat die wunderschöne Aussicht auf den Untersee oberhalb seines Wohnortes fotografisch festgehalten. Vielen Dank für das tolle Bild. (sba)

Klein Buddy ganz gross

Carole Zuberbühler und ihr Miniaturpferd Buddy

Carole Zuberbühler und ihr Miniaturpferd Buddy

Bild: Krisztina Scherrer

Carole Zuberbühler und Buddy haben die Sportveranstaltung «Pony Jump and Run» in Netstal GL für sich entschieden. Es handelt sich um ein Turnier, bei dem nur Pferde oder Ponys teilnehmen dürfen, die nicht grösser als 1,20 Meter (Widerristhöhe) sind. Die Tiere werden von einer Person am Strick geführt und laufen über einen 300 bis 500 Meter langen Parcours. Sie müssen über 12 bis 14 Hindernisse springen, die höchstens 60 Zentimeter hoch sind. Die Führerin oder der Führer läuft jeweils mit. Dabei ist die Schnelligkeit wichtig, aber auch, dass die Tiere die Hürden überwinden. (krs)

Bitte lächeln! So sieht die Thurgauer Regierung derzeit aus

Der Thurgauer Regierungsrat 2022/2023 im Historischen Bauteillager Ostschweiz: Staatsschreiber Paul Roth, Regierungsrätin Monika Knill, Vizepräsident Urs Martin, Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Regierungsrat Walter Schönholzer und Regierungsrat Dominik Diezi.

Der Thurgauer Regierungsrat 2022/2023 im Historischen Bauteillager Ostschweiz: Staatsschreiber Paul Roth, Regierungsrätin Monika Knill, Vizepräsident Urs Martin, Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Regierungsrat Walter Schönholzer und Regierungsrat Dominik Diezi. 

Bild: PD

Heute am 1. Juni startet die neue Legislatur. Deshalb hat der Kanton nun das neue Regierungsfoto verschickt und auch die Broschüre zu den Regierungsmitgliedern angepasst.

Die Ringelnatter in der Frauenfelder Murg.

Die Ringelnatter in der Frauenfelder Murg.

Bild: Hatice Ordu

Was schwimmt denn da?

In Frauenfeld wurde in der Murg kürzlich eine Schlange gesichtet. Das auf Facebook gepostete Video liess die Frage aufkommen, um was für ein Tier es sich dabei genau handelt. Wir haben nachgefragt: Es ist eine Ringelnatter, wie Hannes Geisser vom Naturmuseum Thurgau erklärt. «Die Schlange ist völlig harmlos, sprich ungiftig, und kommt in der Ostschweiz regelmässig vor. Sie ist auch im Siedlungsgebiet anzutreffen.» Ringelnattern leben gerne in feuchten, wassernahen Gebieten und gehen im Wasser auf Jagd beispielsweise nach Amphibien. Weitere Informationen dazu gibt es hier

Zwei Rücktritte bei den Thurgauer Amtsärzten

Das Amt für Gesundheit des Kantons Thurgau teilt mit, dass Dr. med. Felix Fröscher, Eschenz, per 30. Juni 2022 als Amtsarzt zurücktritt. Dr. med. Alfred Schweizer, Weinfelden, tritt ebenfalls als Amtsarzt per 30. Juni 2022 zurück, allerdings mit der Bereitschaft, seine Tätigkeit als Springer für Nacht- und Wochenenddienste bis zum 30. Juni 2023 zu verlängern. Das Departement für Finanzen und Soziales (DFS) dankt den zurücktretenden Amtsärzten für die langjährige Zusammenarbeit. Sie haben viele Jahre mit hoher Flexibilität und Engagement ihren Dienst gemacht und auch ausserhalb der Büroarbeitszeiten viele Einsätze zusammen mit der Staatsanwaltschaft und der Polizei absolviert. (red)

Regierungsrat befürwortet kostenpflichtige Coronaimpfungen

Die Corona-Auffrischungsimpfung soll kostenpflichtig werden.

Die Corona-Auffrischungsimpfung soll kostenpflichtig werden.

Bild: Reto Martin

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau spricht sich für die Anpassung der Epidemienverordnung des Bundes aus. Diese sieht vor, dass Auffrischimpfungen gegen Covid-19 für die Impfwilligen kostenpflichtig sind, sofern die Abgabe ohne behördliche Empfehlung erfolgt und nicht der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten dient. Dies betrifft derzeit insbesondere Impfungen für Auslandreisende. Gemäss Verordnungsentwurf soll die Bezahlung der Auffrischimpfung vor Ort erfolgen. (red)

Ein Kanadier für den HCT

Der Kanadier Will Pelletier stand für den HCT bereits 13 Mal auf dem Eis.

Der Kanadier Will Pelletier stand für den HCT bereits 13 Mal auf dem Eis.

Bild: PD

Der HC Thurgau gibt bekannt, dass William Pelletier, der schon in der vergangenen Saison 13 Spiele für den HCT bestritten hat, für eine Saison zu den Thurgauern stossen wird. Der Kanadier hat während seines Engagements beim HCT in 13 Spielen 18 Skorerpunkte gebucht und in den Playoffs insbesondere durch seine Passgeberqualitäten überzeugt, schreibt der Club in einer Mitteilung. (red)

Immer wieder bricht Fundament weg

Die Arbeiten bei der Hausverschiebung sind in vollem Gange.

Die Arbeiten bei der Hausverschiebung sind in vollem Gange.

Bild: Samuel Koch

Heute Mittwoch wird die Villa Wohlfender verschoben. Sie muss für den Erweiterungsbau des Regierungsgebäudes Platz machen. Die Arbeiten zur Gebäudeverschiebung sind seit dem Morgen im Gange. Rund 70 Personen betrachten das Spektakel der Gebäudeverschiebung in Frauenfeld. Da das Fundament der alten Villa aus den 1930er-Jahren nicht mit Armierungseisen gesichert ist, brechen bei der Verschiebung immer wieder Teile des Fundaments ab. Das führt auch zu Verzögerungen. Glück hatte ein Bauarbeiter, der knapp einer Verschüttung durch Fundament-Teile entkam. (sko/sba)

Betrunken Unfall verursacht

Beim Unfall gab es Sachschaden.

Beim Unfall gab es Sachschaden.

Bild: Kapo TG

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Romanshorn einen Selbstunfall. Der Autofahrer war gegen 22.30 Uhr auf der Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, Höhe Kreuzstrasse kurz abgelenkt gewesen zu sein. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem parkierten Auto am rechten Strassenrand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Weil die Atemalkoholprobe beim 32-jährigen Philippiner einen Wert von 0,81 mg/l (entspricht etwa 1,6 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo)

Gemeindeschreiber Lüthy wechselt in seine Wohngemeinde

Pascal Lüthy wird Gemeindeschreiber in Bottighofen.

Pascal Lüthy wird Gemeindeschreiber in Bottighofen.

Bild: PD

Der langjährige Bottighofer Gemeindeschreiber Niklaus Bischof verlässt bekanntlich die Gemeinde und wird per 1. September Stadtschreiber in Diessenhofen. Der Gemeinderat Bottighofen suchte deshalb nach einem Nachfolger und hatte die vakante Stelle ausgeschrieben. In einem mehrstufigen Verfahren wurden insgesamt fünf Bewerber zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, heisst es in einer Mitteilung. Aufgrund der anstehenden Projekte, im Vordergrund steht dabei die Digitalisierung der Verwaltung, berücksichtigte die Behörde ganz konkret auch die entsprechenden Erfahrungen. In der Person von Pascal Lüthy konnte die Idealbesetzung gefunden werden. Seine Stelle könne er per 1. September 2022 antreten. Pascal Lüthy wohne in Bottighofen, womit er mit den örtlichen Begebenheiten bestens vertraut sei. Lüthy ist aktuell noch Gemeindeschreiber in Ermatingen. (ubr)

Workaholic Rinaldo Riguzzi geht in den Ruhestand

Rinaldo Riguzzi, alt Verwaltungsrat der IVF, in seinem Büro in Neuhausen.

Rinaldo Riguzzi, alt Verwaltungsrat der IVF, in seinem Büro in Neuhausen.

Bild: Melanie Duchene

Er bezeichnet sich selbst als Workaholic: Vor 35 Jahren ist Rinaldo Riguzzi bei der Schaffhauser Firma IVF eingestiegen, Anfang Mai trat er als deren Verwaltungsratspräsident zurück. Der Ermatinger mit Jahrgang 1946 hatte eigentlich nicht geplant, so lange für die Medizinprodukte-Firma tätig zu sein: «Dass wir im Kader und mit den Mitarbeitenden immer ein sehr gutes Verhältnis hatten, war entscheidend dafür, dass ich hier geblieben bin», sagt er in den «Schaffhauser Nachrichten». Ohne gutes Team gehe wenig: «Ich habe deshalb immer gesagt, wenn man mich morgens um 5 Uhr an einer Maschine braucht, dann komme ich. Ob ich etwas Gescheites mache, weiss ich zwar nicht, aber ich werde kommen.» Riguzzi war auch in anderen Ämtern aktiv, etwa als Verwaltungsratspräsident der Spital Thurgau AG. «Ich habe mich nie für eine Stelle beworben ausser für den Chefposten bei der IVF.» Das wird wohl auch so bleiben, denn nun geht der Sohn italienischer Einwanderer in den Ruhestand. Dann will er sich mehr Zeit für Konzertbesuche nehmen. (sju)