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Wegen der Corona-Krise geschlossen: So verlassen ist der Rorschacher Indoor-Kinderspielplatz «Fägnäscht» derzeit

Der grösste Indoor-Spielplatz der Ostschweiz wirkt derzeit verlassen: Wegen dem Corona-Virus wurde die Anlage geschlossen. Ein Augenschein im Rorschacher Kinderspielplatz «Fägnäscht».

Raphael Rohner
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Wo normalerweise hunderte Kinder lachend herumrennen und sich vergnügen, ist es derzeit komplett still. Der grösste Ostschweizer Indoor-Spielplatz «Fägnäscht» musste wegen der Corona-Krise schliessen. Jetzt stehen Bobbycars verwaist herum und in den Bällebädern kichert niemand mehr. Die Stühle im Restaurant sind gestapelt auf den Tischen und die Kühlschränke ausgesteckt. Für Reto Schirmer, Inhaber des «Fägnäschts» kam die Krise überraschend:

«Wir waren mitten in der Hochsaison und hatten die Lager gefüllt.»
Zurückgelassene Elektromobile und...
16 Bilder
... aufeinander gestapelte Kindersitze. Im grössten Indoor-Spielplatz...
... «Fägnäscht» in Rorschach ist es still geworden. Wo sonst hunderte...
...Kinder herumtollen und vergnügt spielen, herrscht heute...
...unheimliche Leere. Der Spielplatz musste wegen der Corona-Krise...
...zumachen. Das Unternehmen beantragte nun Kurzarbeit für alle Mitarbeiter.
Die Lebensmittel der Verpflegungsstellen...
...und die Getränke werden nun an die Mitarbeiter verschenkt.
Der Geschäftsführer Reto Schirmer ist zuversichtlich: «Ich hoffe das geht nicht zu lange.»

Zurückgelassene Elektromobile und... 

Bilder: Raphael Rohner

Jetzt ist er dabei, die Lager zu räumen und die Süssigkeiten und Getränke, die sonst für Gäste gedacht wären, auf Tablare zu stellen, die mit den Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschriftet sind: «Die haben im Moment alles andere als einen Zuckerschleck – wir mussten Kurzarbeit beantragen», so Schirmer. Er verteilt Biberli, Guetsli, Milch, Eier und andere Sachen aus dem Sortiment unter den Mitarbeitern. Es wäre viel zu schade, die Sachen ablaufen zu lassen.

Schirmer hofft, dass sich die Lage in der Schweiz bald wieder erholt. Nicht nur wegen dem Geld. Auch sei es für die Kinder nicht lustig, «daheim mit den Eltern eingesperrt zu sein», sagt der zweifache Vater. In seinem Haushalt sei es im Moment noch etwas «Ferienstimmung», doch könnten andere Familien nicht so leicht damit umgehen.

So sah es im «Fägnäscht» aus:

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