Wegen Corona: Der Arbeitgeberverband Rheintal bekommt täglich ein Dutzend Anfragen

Den Arbeitgeberverband (AGV) Rheintal erreichen aufgrund der vom Bundesrat getroffenen Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie täglich rund ein Dutzend Anrufe von Mitgliedsunternehmen.

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Bei den Anfragen geht es meist um Kurzarbeit, Lohnfortzahlung oder um Ferienanordnungen und Freistellungen.

Bei den Anfragen geht es meist um Kurzarbeit, Lohnfortzahlung oder um Ferienanordnungen und Freistellungen.

Bild: Stefan Kaiser 

(acp) «Dabei geht es meist um Fragen zur Kurzarbeit, zur Lohnfortzahlung oder um Ferienanordnungen und Freistellungen», sagt AGV-Geschäftsführer Thomas Bolt. Die Mitgliedsunternehmen sind je nach Branche und Grösse unterschiedlich von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Während bei manchen Unternehmen die Lieferketten nicht mehr funktionieren, Teile fehlen, die Produktion beeinträchtigt ist oder schlicht die Arbeit fehlt, läuft es bei Betrieben aus der Nahrungsmittel- und Verpackungsbranche weiterhin gut bis sehr gut.

Hier richteten sich Anfragen an den AGV Rheintal um die Frage, wie sich personelle Engpässe überbrücken lassen könnten. «Der Bedarf nach Fachpersonal ist bei einigen Mitgliedsunternehmen durchaus gegeben», sagt Bolt.

Auf diesen Umstand reagiert der AGV Rheintal. Er bietet
seinen Mitgliedern an, allfälligen Personalbedarf mit einem Stellenbeschrieb zu melden. Über das AGV-Sekretariat werden diese Informationen dann an andere Mitgliedsunternehmen übermittelt, die – im besten Fall – mit Personal aushelfen können. «Vielleicht können sich Betriebe so gegenseitig in einer schwierigen Zeit helfen», sagt der AGV-Rheintal-Geschäftsführer.