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WECHSEL: Der St.Galler CVP-Nationalrat Jakob Büchler tritt zurück

Jakob Büchler hat seinen Rücktritt aus dem Nationalrat auf den 9. März 2018 bekanntgegeben. Er war während 30 Jahren in der Politik aktiv. Für ihn rückt Olma-Direktor Nicolo Paganini nach.
Der Sicherheitspolitiker Jakob Büchler setzte sich 2014 auch für die Beschaffung des Kampfjets Gripen ein, hier bei einem Podium im St.Galler Pfalzkeller. (Bild: Urs Jaudas)

Der Sicherheitspolitiker Jakob Büchler setzte sich 2014 auch für die Beschaffung des Kampfjets Gripen ein, hier bei einem Podium im St.Galler Pfalzkeller. (Bild: Urs Jaudas)

Seinen Rücktritt habe Büchler am Dienstag auch Nationalratspräsident Dominique de Buman mitgeteilt, schreibt die CVP des Kantons St.Gallen in einer Mitteilung.

Der Schänner hat innerhalb der vergangenen 30 Jahren diverse politische Ämter auf Kantons- und Bundesebene bekleidet. Von 1988 bis 2003 sass er im St.Galler Kantonsrat, den er 2001/2002 präsidierte. 2003 wurde er in den Nationalrat gewählt, wo er sich in der Landwirtschafts- und Sicherheitspolitik positionierte. Von Beginn weg war er Mitglied in der Sicherheitspolitischen Kommission, deren Präsident er 2011/2012 war. Zudem war er in den vergangenen vier Jahren Mitglied der Geschäftsprüfungskommission. Während seiner Amtszeit setzte er sich als Sicherheitspolitiker mit drei Armeereformen auseinander.

"Nach 30 Jahren Politik ist es nun aber Zeit für den Rücktritt", lässt sich der 65-Jährige in der Mitteilung zitieren. Am 8. März werde er zum letzten Mal als Nationalrat im Parlament Platz nehmen. "Mein Leben im Pensionsalter hat noch andere Ziele. Meine Familie und mein persönliches Umfeld müssen mehr Platz erhalten als in den vergangenen Jahrzehnten", schreibt Büchler. Eine weitere Amtsperiode wäre nicht möglich gewesen: In der St. Galler CVP gilt für Nationalräte eine Amtszeitbeschränkung von 16 Jahren.

Nicolo Paganini soll Jakob Büchler im Nationalrat beerben. (Bild: Urs Bucher)

Nicolo Paganini soll Jakob Büchler im Nationalrat beerben. (Bild: Urs Bucher)

Als Nachfolger vorgesehen ist der in Abtwil wohnhafte Olma-Direktor Nicolo Paganini, der bei den Wahlen 2015 auf dem ersten Ersatzplatz der CVP-Liste landete. Formell muss die Übergabe von der St.Galler Regierung bestätigt werden, wie die CVP weiter schreibt. Seine Schwerpunkte sehe Paganini bei den Anliegen der KMU, den Interessen der Ostschweiz und der Sicherung der Altersvorsorge. Paganini stammt ursprünglich aus dem Kanton Thurgau, wo er bis 2002 auch die CVP-Fraktion im Grossen Rat präsidierte. Zudem war er Leiter des Amts für Wirtschaft des Kantons St.Gallen. (jw/sda)

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