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Kolumne

Wasser, Brot und Spiele

"Wahlk(r)ampf": Beobachtungen und überraschende Einsichten rund um den Wahlkampf.
Sebastian Keller
Sebastian Keller, Redaktor Ressort Thurgau. (Mareycke Frehner)

Sebastian Keller, Redaktor Ressort Thurgau. (Mareycke Frehner)

«Brot und Spiele» wollte das römische Volk. Die Schweizerische Volkspartei (SVP) Thurgau will «Täglich Wasser und Brot». So lautet jedenfalls der Titel der nächsten Mitgliederversammlung in Rheinklingen. Wasser ist da ja noch naheliegend, das schmucke Dorf im Westen des Thurgaus residiert am Fluss, woraus es seinen Namen schöpft.

«Brot und Spiele» steht – je nachdem, welchen Römer man fragt − für Politverdrossenheit oder Stimmenfang. Doch auf beides zielt die SVP Thurgau nicht ab. Denn: Mit Politverdrossenheit in den eigenen Reihen sind keine Wahlen zu gewinnen. Und Stimmenfang zahlt sich – vor allem wenn er auffliegt – nicht aus.


Aus aktuellem Anlass hätte die Kantonalsektion die Versammlung auch unter dem Titel «Wasser und Apfel» laufen lassen können. Damit wären zwar die Römer aus dem Spiel. Dafür hätte die Thurgauer Sektion ihrer wurmstichigen Mutterpartei die Deutungshoheit in Sachen Tafelobst vermostet. In Sachen Obst gilt im Thurgau sowieso ein englisches Sprichwort: «An apple a day keeps the doctor away».

Doch der Apfel ist auch in Rheinklingen im Spiel, wie wir weiter in der Einladung lesen. Er kann in Form von Most gekauft werden. Das gilt ebenso für Wurst, Bier und Wein. Bei einem Menü in dieser Reihenfolge würden auch die Römer wieder mitspielen.

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