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Was soll oder will ich einmal werden? – Das grosse Buhlen um die jungen Talente an der OBA

Die 26. Ostschweizer Bildungs-Ausstellung widmet sich der Gastronomie als Schwerpunktthema. Bei der Eröffnung zeigt sich: Der Kampf um junge Talente ist Tatsache.
Urs-Peter Zwingli
Bild: Adriana Ortiz CardozoBild: Adriana Ortiz Cardozo
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15 Bilder

Die Bilder zur OBA-Eröffnung

Die 26. Ostschweizer Bildungs-Ausstellung (OBA) in den Hallen der Olma Messen St.Gallen ist ein Anlass, der sich um zentrale Lebensfragen von Jugendlichen dreht: Was soll oder will ich einmal werden? Welche Lehrstelle, welche Ausbildung passt zu mir? Dass der Umgang mit diesen grossen Fragen aber nicht bierernst sein muss, zeigt sich bei einem Gang übers Messegelände: Vor den Hallen herrscht mit Fast-Food-Ständen und einem Luftgewehr-Schiessstand ein Hauch Jahrmarktstimmung. Gleich daneben stellt die Armee, die ebenfalls Lehrstellen in verschiedenen Berufen anbietet, einen Piranha-Schützenpanzer zum Anfassen aus.

In den Messehallen 2 und 3 findet dann der eigentliche Markt statt, nämlich jener der Berufsbilder, Weiterbildungen und Karrierechancen: Rund 150 Aussteller – darunter Unternehmen, Berufs- und Laufbahnberatungen, Berufsverbände und Bildungsinstitutionen – buhlen um das Interesse der Jugendlichen. Und das, so zeigte sich am Donnerstag am OBA-Eröffnungstag, gelingt am besten mit interaktiven Angeboten am Messestand: Frei verfügbare Werkbänke bei den Holz-, Metall- und Steinbearbeitern, eine Kletterwand bei den Gärtnern, freigelegte Maschinensteuerungen bei den Automatikern.

Über das Ausprobieren kommen die Jugendlichen schnell mit den Ausstellern ins Gespräch. Diese sind oft Lernende, die nur wenige Jahre älter als die Messebesucher sind. In den Hallen herrscht eine geschäftige Atmosphäre, ganz wie an einer Verkaufsmesse einer beliebigen Branche. Bis und mit Sonntag erwarten die Veranstalter rund 20'000 Besucher, darunter Oberstufenschüler, Lehrabgänger und Maturanden, Eltern von Schulabgängern und Bildungsfachleute.

Der Kampf um Talente ist Tatsache

Diese Geschäftigkeit zeigt unter anderem: Der «War of Talents» – also der Kampf um Talente – ist Tatsache, wie Nicolo Paganini, Direktor der Olma Messen St.Gallen, in seiner Rede an der Eröffnungsfeier sagte. Als Schwerpunktthema rückt die OBA dieses Jahr die Gastro- und Hotelbranche in den Fokus. Paganini sagt:

«Es gibt kaum eine Branche, in der das Kundenfeedback so unmittelbar ist wie in der Gastronomie.»

Das mache die Arbeit täglich aufs Neue spannend. «Zudem denke ich, dass Gastro-Berufe weitgehend resistent sind gegen die Umbrüche der Digitalisierung. Wer möchte sich schon von einem Roboter einen zum Essen passenden Wein empfehlen lassen?», sagte Paganini, der selber ausgebildeter Biersommelier ist.

Um die Gastro-Berufe spürbar zu machen, hat der Berufsverband Gastrosuisse in der Halle 2.0 eine Art Parcours der Branche aufgebaut: Interessierte können dort von der Reception zur Bar, dann in die Restaurantküche und an einen gedeckten Tisch gehen und sich über die jeweiligen Berufe zu informieren. Zudem behandelt die OBA in mehreren Sonderschauen Themen wie Suchtgefahr von Onlinespielen, Food Fotografie oder berufliche Perspektiven für Flüchtlinge.

Die Lehre als Start verschiedenster Laufbahnen

Im Zentrum der Eröffnungsfeier wie auch der OBA selber steht aber klar die Berufslehre. Dass diese der Ausgangspunkt für verschiedenste Laufbahnen sein kann, zeigten die Gäste der Feier: Der in Urnäsch aufgewachsene und mittlerweile hauptsächlich in Deutschland tätige Schauspieler Philipp Langenegger erzählte davon, wie er als gelernter Metzger den Weg vor die Kamera fand:

«Man muss sich davon leiten lassen, was einem Freude macht. Und nicht davon, was andere Leute für gut befinden.»

Im Anschluss an Langeneggers Auftritt, der mit deftigen Witzen und Pointen gespickt war, stellte Aldi Suisse das Projekt «Lernendenfiliale» vor. Alle Aldi-Lernenden werden am Ende des dritten Lehrjahres zu Teams zusammengestellt. Diese leiten jeweils eine Woche lang selbständig eine Filiale. «Wir wurden gut vorbereitet, aber es war doch ein Sprung ins kalte Wasser», erzählte Djeneta Chajljani, die soeben ihre Verkaufslehre abgeschlossen hat. «Aber durch die Herausforderung merkt man auch, welche Chancen der Beruf bieten kann und was man selber will.» So habe sie sich nach der Projektwoche das Ziel gesetzt, dereinst Filialleiterin zu werden.

Hinweis

26. Ostschweizer Bildungs-Ausstellung. Bis und mit 1. September in den Olma Messen St.Gallen.

www.oba-sg.ch

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