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Wandertipp: Eine Wanderung für vier Jahreszeiten

Die Wanderung führt von Gähwil nach Bazenheid und hat während jeder Jahreszeit etwas Besonderes zu bieten.
Philipp Wolf
14 Bilder

PW Wandertipp Bilder

Die Wanderung im Überblick

Start: Gähwil
Ziel: Bazenheid
Strecke: 8 km
Wanderzeit: 2 Stunden
Aufstieg: 146 m
Abstieg: 294 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Proviant für zwischendurch. Die Wanderung ist nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätte: Restaurant Adler- Beizli, Müselbach, Mo–Di 9–23 Uhr, Mittwoch Ruhetag, Do-Fr 14–23 Uhr, Sa-So 9-23 Uhr.
Öffentlicher Verkehr: Ab Wil, Bus Nummer 732 nach Gähwil Dorf. Ab Bazenheid, S9 in Richtung Wil. Kartenmaterial: Landkarte 1:25000, Blatt 1093 Hörnli. (pw)

1 Gähwil

Diese gemächliche, nicht all zu anstrengende Wanderung startet in Gähwil. Sie wurde zwar bei winterlichen Verhältnissen gemacht, ist aber zu jeder Jahreszeit lohnenswert. Von Wil aus erreicht man den Ausgangspunkt der Wanderung bequem per öffentlichem Verkehr. Mit dem Bus Nummer 732, der im Halbstundentakt verkehrt, fährt man von Wil Bahnhof bis Gähwil Dorf – die Endstation dieser Linie. Für die Wanderfreunde, die mit dem Auto nach Wil anreisen, hat es in Bahnhofsnähe Parkmöglichkeiten.

Die Wanderung beginnt beim Gähwiler Skilift und geht zuerst dem Waldrand entlang nach Schöchli. Auf diesem Streckenabschnitt könnte man den Wald auch durchqueren. Bei Schöchli biegt man nach links ab und marschiert den Wanderwegweisern folgend weiter in Richtung Kappemüli. Auf dem Weg dahin bieten sich den Wandernden bereits erste schöne Ausblicke ins Alttoggenburg.

2 Tannen

In Kappemüli biegt man rechts ab und passiert – den gelben Wegweisern in Richtung Müselbach folgend – bald darauf den Weiler Tannen. Schliesslich erreicht man nach etwa einer Stunde Wandern das Örtchen Müselbach. Rund die Hälfte des Weges ist nun absolviert. Ein passender Zeitpunkt, eine Stärkung zu sich nehmen.

3 Müselbach

Das «Adler-Beizli» eignet sich bestens für eine ­kleinere oder grössere Pause. Sowohl kalte als auch warme Speisen sind ­erhältlich, und wer in einer Gruppe unterwegs ist, kann bei einem Jass ein wenig verweilen. Nach der Pause – und erfolgreichem Jass – geht die Wanderung weiter. Die zweite Hälfte beginnt bei schöner Aussicht mit einem sanften Abstieg in Richtung ­Bäbikon. Im Weiler angekommen, biegt der Wandernde nach links ab und passiert bald darauf Neutal.

Ab da gilt es, einen kurzen Aufstieg zum Örtchen Hänisberg hinter sich zu ­bringen. Ist dieser geschafft, wird man auf dem nächsten Streckenabschnitt – beim Hinunterlaufen nach Gumpersloch und später Bazenheid – ­einmal mehr mit einer wunderbaren Aussicht aufs Alttoggenburg belohnt. Immer wieder laden Bänke am ­Wegrand dazu ein, kurz oder lange zu verweilen, und den Anblick zu ­geniessen.

4 Stauparadies

Kurz vor Bazenheid dann der Höhepunkt dieses Ausflugs für alle Kinder und Erwachsenen, die sich das Kindliche in sich bewahrt haben. Nach dem man den Abstieg zum Hörachbach hinter sich gebracht hat – aufgrund dessen diese Wanderung für Kinderwagen leider nicht geeignet ist – findet man sich in einem Stauparadies wieder. Das ­Bachufer ist an dieser Stelle flach und einfach zugänglich und der Bach nicht zu breit.

Für einen langen Moment ­bereut man, diese Wanderung nicht zu einer wärmeren Jahreszeit gemacht zu haben. Zudem findet sich am ­Hörabach vor Bazenheid die Wald-Kita «Mühleli», neben der eine ­Feuerstelle und Bänke zum Rasten einladen. Im lichtdurchfluteten Tobel kann bei einer Wurst vom Feuer oder einem Zvieri aus dem Ruck- sack die Natur genossen werden. Ist diese Rast beendet, werden die letzten Meter bis zum Ziel in Angriff ­genommen.

5 Bazenheid

Dem Hörabach entlang kommt man beim Orts­eingang am imposanten Bahnviadukt vorbei, bevor man durch den Dorfkern laufend zum Bahnhof gelangt. Wer sich bis dahin noch nicht verpflegt hat, und das vor der Reise zurück nach Wil noch tun will, dem stehen in Bahnhofsnähe diverse Restaurants und Beizen zur Auswahl. Zurück nach Wil kommt man schliesslich mit der S9, deren Endstation Wil ist. Die Bahn verkehrt im Halbstundentakt.

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