WANDERTIPP
Mitten auf dem Alten Rhein an der Grenze entlang ‒ viele Eindrücke, zwei Länder, eine Wanderung

Am Alten Rhein ist es zu jeder Jahreszeit wunderschön, doch im Moment ganz besonders. Man spürt und sieht das Leben dort aufblühen: Die ersten Knospen künden den Frühling an. Die Tiere werden, genau wie die Menschen, wieder aktiver. Einziger Unterschied: der Winterspeck. Gut also, führt die Route an einem Vitaparcours vorbei und ist verlängerbar.

Saskia Ellinger
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Das Highlight der Route: Der Wanderpfad mitten auf dem Alten Rhein, entlang der österreichischen Grenze. Dorthin müssen wir jedoch erst kommen – wir starten am Zollamt Hohenems.
21 Bilder
Wir folgen dem Weg vom Zollamt Hohenems Richtung Altach.
Auf der Unteren Rheindammstrasse laufen wir Richtung Süden. Zu unserer Rechten befindet sich bereits der Alte Rhein.
Beim Alten Emser Bad verlassen wir die asphaltierte Strasse und biegen nach rechts auf einen Wanderweg. Dort halten wir uns Links und gehen Richtung Süden am Alten Rhein entlang.
Der Weg führt uns durch den Wald. Die Bäume sind vom Winter noch sichtlich mitgenommen: Viele sind durch die Schneelast umgestürzt.
Hier gibt es viele kleine Wege und Trampelpfade. Wir laufen jedoch immer gerade aus am Ufer entlang, und landen schliesslich hier: Auf einem Wanderpfad mitten im Alten Rhein.
Trotz nahendem Frühling wirkt die Stimmung hier herbstlich.
Der Pfad liegt genau auf der Grenze zwischen der Schweiz und Österreich.
Links kommen wir für den Rückweg auf einem Pfad über den Alten Rhein auf die Schweizer Seite. Falls man die Route verlängern möchte, kann man weiter gerade aus laufen und am Ende des Alten Rheins die Runde drehen.
Wir folgen dem Unteren Uferweg Richtung Norden.
Wir sind kurz vor dem Ende unserer Route.

Das Highlight der Route: Der Wanderpfad mitten auf dem Alten Rhein, entlang der österreichischen Grenze. Dorthin müssen wir jedoch erst kommen – wir starten am Zollamt Hohenems.

Die Wanderung im Überblick

Start: Zollamt Hohenems
Ziel: Zollamt Hohenems
Strecke: 5,31 km
Wanderzeit: 1 h 20 min.
Aufstieg: 61 m
Abstieg: 61 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk. Wanderung nicht für Kinderwagen geeignet.
Grenzen: Beachten Sie die Einreisebestimmungen
nach Österreich.
Gaststätten: Entlang der Route sind keine
Gaststätten vorhanden. 
Öffentlicher Verkehr: Bus 303 von Heerbrugg in Richtung Hohenems, Emspark (AUT) 
Kartenmaterial: Landkarte: 1:25000, Blatt 1096 Diepoldsau (sae)

1. Zollamt Hohenems

Die Wanderung beginnt beim Zollamt Hohenems. Wir halten uns rechts und folgen der Beschilderung Richtung Feldkirch, Altach, die uns auf die Untere Rheindammstrasse führt.

2. Untere Rheindammstrasse

Nahe der Autobahn laufen wir ein kurzes Stück auf der asphaltieren Strasse. Zur Rechten befindet sich schon der Alte Rhein. Hie und da können wir die ersten Tiere sichten: Haubentaucher machen ihrem Namen alle Ehre und verschwinden Kopf voraus im Wasser, ein Schwanenpaar schwimmt den Rhein hinab.

Wir bleiben auf der Strasse, bis wir zum Alten Emser Bad kommen. Dort biegen wir rechts auf einen Wanderweg ein. Wir halten uns links und laufen am Ufer entlang.

3. Wanderpfad auf dem Alten Rhein

Von den vielen Wegen und Trampelpfaden lassen wir uns nicht beirren und gehen immer weiter geradeaus am Rand des Alten Rheins entlang Richtung Süden. Nach rund einem Kilometer durch den Wald kommen wir auf einen Wanderpfad, der den Alten Rhein teilt. Links und rechts von uns Wasser und jeweils ein anderes Land. Immer wieder stehen Grenzsteine am Wegrand.

Nach rund zwei Kilometern erscheint auf der rechten Seite ein Damm, auf dem wir über den Alten Rhein zur Schweizer Seite laufen. Wir befinden uns nun in Diepoldsau.

4. Diepoldsau ‒ unterer Uferweg

Wir folgen dem unteren Uferweg Richtung Norden. Der Blick auf die österreichische Seite zeigt uns den Rand des Bregenzerwaldgebirges: Die Hohe Kugel, der Schöne Mann und der Breitenberg trennen nicht nur das Land vom Himmel, sondern spiegeln sich auch im ruhigen Wasser des Alten Rheins.

Wieder an der Strasse angekommen, biegen wir nach rechts ab und befinden uns, nachdem wir die Paul-Grüninger-Brücke überquert haben, wieder an der Ausgangsposition.

Grafik: Elena Cogliatti

Grafik: Elena Cogliatti