Wandertipp
Kleiner Gipfel mit grosser Aussicht: Von St. Margrethenberg auf den Pizalun

Der Pizalun ist ein beliebter Aussichtspunkt hoch über Bad Ragaz. Von St. Margrethenberg erreicht man ihn in etwas weniger als einer Stunde. Auf der Rundwanderung gibt es auch zwei Bergbeizli und eine Feuerstelle.

Claudio Weder
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Start: St. Margrethenberg
Ziel: St. Margrethenberg
Strecke: 6,4 Kilometer
Wanderzeit: 2 Stunden
Aufstieg: 319 m
Abstieg: 319 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk erforderlich, die Wanderung ist nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Stefis Bergwirtschaft, Buura-Beizli
Parkplätze: In St. Margrethenberg (beim Skilift oder im Dorf).
Öffentlicher Verkehr: Von Bad Ragaz fährt ein Bus nach Pfäfers und von dort weiter nach St. Margrethenberg
Kartenmaterial: Landkarte: 1:25000, Blatt: 1175 Vättis. (wec)

St. Margrethenberg: Allein schon wegen der Zufahrt zum Ausgangspunkt lohnt sich diese Wanderung. Eine schmale Bergstrasse schlängelt sich von Bad Ragaz hinauf zum 85-Seelen-Dorf St. Margrethenberg, das auf einem Plateau auf knapp 1200 Metern über Meer liegt. Dabei kommt man nicht nur an der Burgruine Wartenstein, dem Kloster Pfäfers oder der Festung Furggels vorbei. Ganz in der Nähe liegt auch das Alte Bad Pfäfers, der Kurort Valens, die Taminaschlucht oder die imposante, 2017 eröffnete Taminabrücke. Es empfiehlt sich also, mit dem Auto anzureisen, oder – falls mit ÖV unterwegs – genügend Zeit einzuberechnen, um noch etwas «Sightseeing» im Taminatal zu betreiben.

Doch zurück zur eigentlichen Wanderung. In St. Margrethenberg angekommen, winkt in der Ferne bereits das Tagesziel: der Pizalun. Ob das nun ein richtiger Gipfel oder nur eine bewaldete Anhöhe ist, bleibt Ansichtssache. Auf jeden Fall lohnt sich der knapp einstündige Aufstieg aus mehreren Gründen. Für jene, die etwas längere Aufstiege bevorzugen, besteht auch die Möglichkeit, von Pfäfers, Bad Ragaz oder Mastrils aus zu starten.

Pizalun: In St. Margrethenberg parkiert man das Auto beim Skilift am Dorfeingang oder im Dorf selber, wo sich auch die Endhaltestelle der Postautolinie befindet. Nach nur wenigen Metern kommt man zu einer ersten Wegkreuzung, bei der man nach links abzweigt und der Pizalunstrasse folgt. Diese führt nach etwa zweihundert Metern in einen Waldweg über. Auf diesem geht es danach leicht ansteigend mal durch den Wald, mal über Wiesen, bis man kurz vor dem Pizalun auf eine Lichtung mit einer Feuerstelle gelangt.

Auf den letzten Metern zum Gipfel wird der Weg dann etwas anspruchsvoller: Steil geht es im Zickzack hoch zum Fuss des Felskopfs, der über eine rund fünf Meter hohe Eisentreppe überwunden wird. Oben auf der Plattform angekommen, wird man mit einer tollen Aussicht auf das Rheintal und die umliegenden Berge belohnt.

Jägeri: Der Abstieg vom Gipfel erfolgt auf dem selben Weg (Vorsicht bei Nässe!). Man überquert die Waldlichtung in südlicher Richtung. In gemächlicher Steigung führt der anfangs breite, allmählich schmaler werdende Pfad zunächst durch den Wald, später über sanfte Wiesen. Man folgt dem Wegweiser in Richtung Naturfreundehaus Jägeri, welches man in wenigen Minuten erreicht hat. Ganz in der Nähe befindet sich auch Stefis Bergwirtschaft, wo man einkehren kann. Der Wanderweg geht dort in ein geteertes Fahrsträsschen über.

Buura-Beizli: Beim Hof Fürggli zweigt man nach rechts ab und nimmt den Rückweg nach St. Margrethenberg auf sich, der von hier aus rund 20 Minuten dauert. Unterwegs empfiehlt sich ein Halt im Buura-Beizli, wo man verschiedene Hofspezialitäten geniessen kann.

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