Wandertipp
Der «Bänkliweg»: Von Bänkli zu Bänkli geht's aussichtsreich durch den Rorschacherberg

Auf insgesamt 18 Sitzgelegenheiten entlang des «Bänkliwegs» kann entspannt die Aussicht auf den Bodensee genossen werden.

Alain Rutishauser
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Die «Sonnenschaukel», eine von zahlreichen Sitzgelegenheiten auf dem Bänkliweg.

Die «Sonnenschaukel», eine von zahlreichen Sitzgelegenheiten auf dem Bänkliweg.

Bild: Alain Rutishauser

Die Wanderung im Überblick

Start: Bushaltestelle Rosenegg, Rorschacherberg
Ziel: Haltestelle Sandbüchel
Strecke: 7,2 km
Wanderzeit: 2 h 20 Minuten (+ rund 40 Minuten, um auf den Bänkli zu verweilen)
Aufstieg: 376 m
Abstieg: 388 m
Ausrüstung: gutes Schuhwerk, nur teilweise für Kinderwagen geeignet
Öffentlicher Verkehr: Bus von Rorschach bis Rosenegg, Rückweg mit Heidener Bahn zum Hauptbahnhof Rorschach
Landeskarte: 1:25000, 1075 Rorschach (alr)

Gleich schon zu Beginn der Wanderung ist die Aussicht auf den Bodensee top. Egal ob zu Fuss...
14 Bilder
...oder beim Entspannen auf der Schaukel.
Bei der ersten Sitzgelegenheit steht auch dieser Holzrahmen.
Danach geht es vorbei am Büel...
...bevor man sich das nächste Bänkli mit diesem Fuchs aus Holz teilt.
Der Wanderweg führt mehrmals in den Wald hinein.
Auch im Wäldchen Hasenstrick gibt es Sitzgelegenheiten, um kurz innezuhalten.
Bei der Feuerstelle Fuchsbüchel kann Mittags- oder Zvieripause eingeplant werden.
Das «Seekino» bietet abermals eine unvergleichliche Sicht auf den Bodensee.
Auf dem Wanderweg begegnet man auch manch neugierigem Tier.
Diese Sitzwippen stehen beim Guggenbüel.
Mit diesem Fernrohr, ebenfalls beim Guggenbüel, kann Rorschach, Staad und der Bodensee beobachtet werden.
Die Autobahn kommt nun langsam wieder näher, der Wanderweg neigt sich dem Ende zu.
Auf der letzten Schaukel können Autos und der Bodensee beobachtet werden.

Gleich schon zu Beginn der Wanderung ist die Aussicht auf den Bodensee top. Egal ob zu Fuss...

Bilder: Alain Rutishauser

1 Haltestelle Rosenegg Am Kreisel an der Haltestelle Rosenegg in Rorschacherberg geht es los. Steil bergauf geht diese erste Etappe, durch eine Wohnsiedlung, unter der Autobahn hindurch und dann, auf der St.Annaschlossstrasse, endlich hinein ins Grüne. Nach 15 Minuten steilem Anstieg wird man ein erstes Mal mit der atemberaubenden Sicht auf den Bodensee belohnt.

2 Weitblick Kurz nach dem ersten Blick über die Schulter führt ein Wegweiser zum ersten Standort: zwei Wippschaukeln, die einen uneingeschränkten Blick auf den Bodensee erlauben. Eine kurze Verweilpause ist hier Pflicht!

3 Büel (Fuchs und Hase) Das nächste Bänkli wartet bereits, diesmal auch mit tierischer Begleitung. Fuchs und Hase werden sich hier wohl gute Nacht sagen, wenn die Wanderer nach Hause gegangen sind. Die beiden Holzfiguren und das Bänkli wurden übrigens von Toni Flückiger, dem Schweizer Meister im Holzschnitzen, entworfen und umgesetzt.

Diesen Holzfuchs hat Toni Flückiger, Schweizer Meister im Holzschnitzen, angefertigt.

Diesen Holzfuchs hat Toni Flückiger, Schweizer Meister im Holzschnitzen, angefertigt.

Bild: Alain Rutishauser

4 VIP-Sitzwippen Nach einem kurzen Abstecher durch das Chräzerentobel und einem weiteren Bänkli, das aus einem Baumstamm gefertigt wurde, stehen etwas abseits des Weges, am Rand des Koblenwalds, zwei «VIP-Sitzwippen». VIP wurden sie von den Machern des Wanderweges wohl deshalb genannt, weil die Aussicht an diesem leicht erhöhten Fleck abermals traumhaft ist.

5 Sunset Place Dieses Bänkli gleich am Rand der Hasenhusstrasse ist wiederum gut geeignet, um kurz Pause zu machen und zu geniessen. Bei schönem Wetter sind von diesem Plätzchen aus meist auch mehrere Paraglider zu beobachten.

6 Fuchsbüchel Nach einem längeren Abschnitt auf der Strasse geht es nun wieder ins Grüne entlang der Hasenstrickstrasse. Quer über Wiesen entlang einem schmalen Kiesweg entdeckt man auf einmal eine kleine Holzhütte, die hinter dem Grashügel auftaucht. Hier hat es Holzbänke und -tische und gar eine Feuerstelle. Proviant mitnehmen und hier die Mittags- oder Zvieripause einplanen!

7 Sonnenschaukel Nun wird es wieder etwas steiler. Bevor man diesen letzten Anstieg in Angriff nimmt, kann man auf einer weiteren Schaukel am Waldrand kurz pausieren und abermals den Bodensee bestaunen.

8 Seekino Nach der sogenannten «Sonnenschaukel» führt der nächste Abschnitt durch den Korporationswald, je nach Wetter eine willkommene Abkühlung. Am Schluss des Waldes steht das «Seekino», eine Terrasse mit Zweiersitzen und Hollywoodschaukel – und Ausblick auf den Bodensee.

Das «Seekino» mit Hollywoodschaukel und Paarsitzen steht gleich beim Korporationswald.

Das «Seekino» mit Hollywoodschaukel und Paarsitzen steht gleich beim Korporationswald.

Bild: Alain Rutishauser

9 Guggenbüel Neben dem «Seekino» geht es, an einem Bauernhof mit Kühen vorbei, abermals über eine Wiese hinab in das Wohnquartier Hof und daran vorbei auf die Hofhaldenstrasse. Nun nähert man sich wieder der Autobahn, das monotone Rauschen der vorbeifahrenden Autos wird wieder etwas lauter, aber niemals störend. Entlang der Hofhaldenstrasse hat es abermals zwei Sitzwippen und ein Fernrohr, mit dem Rorschach, Staad und der Bodensee beobachtet werden können.

10 (Be-)rauschende Aussicht Die letzte Sitzgelegenheit des «Bänkliwegs», eine Hollywoodschaukel, steht gleich neben der Autobahn. Hier kann ein letztes Mal verweilt werden und die rasenden Autos oder natürlich das dahinterliegende Wasser beobachtet werden.

11 Haltestelle Sandbüchel Nach der Autobahnbrücke steht am Wegrand ein Schild, welches das Ende des Wanderwegs signalisiert. Nun geht es noch rund 100 Meter eine Wiese entlang bergab, bevor dort die Haltestelle Sandbüchel steht. Das Heidenerbähnli bringt die Wanderer dann im Stundentakt zurück zum Hauptbahnhof Rorschach.