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Waldbrandgefahr erreicht im Kanton St.Gallen die höchste Stufe

Im Kanton St.Gallen gilt wegen der anhaltenden Trockenheit und den geringen Niederschlägen ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot. Die Wälder sind so trocken, dass das Waldbrandrisiko auf die höchste Stufe gesetzt wurde. Kleine Gewässer sind teils seit Wochen ausgetrocknet, daher ist die Trockenheit besonders für Fische bedrohlich.
In St.Gallen besteht aufgrund der Trockenheit ein absolutes Feuerverbot. (Archivbild: Keystone)

In St.Gallen besteht aufgrund der Trockenheit ein absolutes Feuerverbot. (Archivbild: Keystone)

(pd/maw) Aufgrund der Trockenheit und der hohen Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr im Kanton St.Gallen. Wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt, gilt ab sofort die höchste Gefahrenstufe beim Waldbrandrisiko. Gefährdet seien insbesondere flachgründige, südexponierte Lagen im Rheintal oder Sarganserland. Das trockene Wetter zeigt sich im Wald etwa an verfrühten Laubverfärbungen oder Laubabwurf. Daher bleibt das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot weiterhin bestehen.

Kein Ende der Trockenheit in Sicht

Bereits seit vier Monaten sind die Niederschläge im Kanton St.Gallen viel zu gering. Die Wasserpegel sinken, das Wasserangebot verringert sich. Laut Mitteilung ist die Wasserknappheit besonders für landwirtschaftliche Betriebe problematisch, da die Entnahme aus kleinen Gewässern auch mit Bewilligung zurzeit verboten ist. Da kein Ende der Trockenheit in Sicht ist, wird die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser gebeten.

Turbinen abgestellt

Betroffen sind auch Betreiberinnen und Betreiber von Wasserkraftwerken. Wegen der tiefen Abflüsse wurden diverse Turbinen bei Laufkraftwerken abgestellt und alles Wasser in den Bächen gelassen.

Die sehr tiefen Wasserbestände haben schwerwiegende Folgen für Fische, Krebse, Muscheln und andere wassergebundene Tiere. An zahlreichen Stellen mussten Fische abgefischt und umgesiedelt werden. Die hohen Wassertemperaturen bereiten den Fischen zudem Probleme, weil dadurch Atmung und Nahrungsaufnahme eingeschränkt sind und sie deshalb anfälliger für Krankheiten.

Im Rhein sind bereits eine Tonne Äschen gestorben:

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