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Wahlen in der Ostschweiz: Eine halbe Million Wahlberechtigte bestimmen heute ihre National- und Ständeräte

Gut eine halbe Million Wahlberechtigte sind heute in den Kantonen St.Gallen, Thurgau und beiden Appenzell aufgerufen, die Mitglieder des National- und des Ständerats neu zu wählen. Erste Resultate-Trends werden ab 12 Uhr erwartet.
Seit 1848 finden alle vier Jahre im Oktober Parlamentswahlen statt. Eine historische Aufnahme eines Urnengangs um das Jahr 1940. (Bild: Keystone)

Seit 1848 finden alle vier Jahre im Oktober Parlamentswahlen statt. Eine historische Aufnahme eines Urnengangs um das Jahr 1940. (Bild: Keystone)

(sda) 255 Kandidierende (davon 171 Männer und 84 Frauen) auf 25 Listen kämpfen im Kanton St.Gallen um die zwölf Nationalratsmandate. Die Sitzverteilung sieht bisher so aus: 5 SVP, 3 CVP sowie je 2 SP und FDP. Grüne und Grünliberale sind nicht vertreten, hoffen aber auf einen Rückgewinn ihrer 2015 verlorenen Sitze.

Umkämpfte Ständeratssitze

Starke Konkurrenz gibt es für die beiden bisherigen Ständeräte Paul Rechsteiner (SP) und Benedikt Würth (CVP): Die SVP tritt mit Nationalrat Roland Rino Büchel an, die FDP mit Nationalrat Marcel Dobler. Für die Grünen ist Franziska Ryser im Rennen, für die GLP Pietro Vernazza und für die BDP Norbert Feldmann.

Im Thurgau bewerben sich 135 Personen auf 23 Listen, davon 59 Frauen und 76 Männer, um die sechs Sitze im Nationalrat. Auch hier ist die SVP bisher die stärkste Partei mit drei Sitzen. FDP, CVP und SP haben je einen Sitz.

Um die beiden Ständeratssitze kämpfen Brigitte Häberli (CVP, bisher) sowie neu Regierungsrat Jakob Stark (SVP), Kantonsrat Ueli Fisch (GLP), Kantonsrätin Nina Schläfli (SP)Kurt Egger (Grüne) und die parteilose Gabriela Coray. Mit Stark will die SVP ihren bisherigen Sitz von Roland Eberle verteidigen, der nicht mehr antritt.

Übersichtliches Appenzell

Übersichtlich sind die Wahlen im Appenzellerland: In Ausserrhoden will die FDP mit Jennifer Abderhalden ihren vor vier Jahren an die SVP verlorenen Nationalratssitz zurückerobern. Für David Zuberbühler (SVP) wird es eng, zumal die SP auf eine Kandidatur verzichtet und statt dessen mit der FDP paktiert.

So gut wie sicher scheint die Wiederwahl von Ständerat Andrea Caroni (FDP). Er wird zwar vom Herisauer Lokalpolitiker Reto Sonderegger (SVP) herausgefordert, allerdings gegen den Willen der Partei. Die SVP empfiehlt offiziell Caroni.

In Appenzell Innerrhoden wurde Daniel Fässler (CVP) bereits an der Landsgemeinde zum neuen Ständerat gewählt. Um den vormaligen Sitz Fässlers im Nationalrat kämpfen Gesundheitsdirektorin Antonia Fässler und alt Säckelmeister Thomas Rechsteiner (beide CVP). Zudem kandidiert der amtierende Säckelmeister Ruedi Eberle (SVP) und der Sozialpädagoge Martin Pfister (SP).

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