Vorurteile überwunden

Morgen wird beim Event «Picture of the Year» in Kloten der Förderpreis für Visagisten vergeben. Sven Stephani aus Sulgen ist einer der Nominierten. Der 35jährige Thurgauer hat seit seinem 16. Lebensjahr auf dem Bau gearbeitet.

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Sulgen TG - Sven Stephani ist Visagist. Die beiden Visagisten Sven Stephani und Katie Tschirren sind beide für den Visagisten-Förderungspreis nominiert. (Bild: Andrea Stalder (Andrea Stalder))

Sulgen TG - Sven Stephani ist Visagist. Die beiden Visagisten Sven Stephani und Katie Tschirren sind beide für den Visagisten-Förderungspreis nominiert. (Bild: Andrea Stalder (Andrea Stalder))

Morgen wird beim Event «Picture of the Year» in Kloten der Förderpreis für Visagisten vergeben. Sven Stephani aus Sulgen ist einer der Nominierten. Der 35jährige Thurgauer hat seit seinem 16. Lebensjahr auf dem Bau gearbeitet. «Ich habe erst Zimmermann gelernt und später noch eine Ausbildung zum Maler gemacht», sagte er gegenüber dem «Blick ». Seine Leidenschaft sei aber immer eine andere gewesen. «Ich habe mir Modezeitschriften gekauft und geschaut, wie die Models geschminkt sind.» Lange haben ihn die vielen Vorurteile davon abgehalten, den Beruf des Make-up-Artists zu erlernen. Mittlerweile hat der bald vierfache Vater als erster Mann eine Ausbildung an der Visagistenschule im zürcherischen Wetzikon abgeschlossen und kann gut von seinem neu erlernten Beruf leben. (pab)